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Forscher fordern dringende Reform des EU-Emissionshandels

In einem interessanten Artikel  in der European Energy Review haben Thomas Spencer and Emmanuel Guérin, beide Forscher am IDDRI, erklärt, warum der Emissionshandel ein wichtiger Teil der europäischen (und darum auch der globalen) Klimapolitik ist.

Sie zeigen zwei Mängel des Emissionshandels auf und schlagen zwei Lösungsansätze vor. Einerseits gibt es aktuell ein Überangebot an Zertifikaten. Andererseits gibt es Unsicherheit was die EU-Politik zum Emissionshandel nach 2020 betrifft.

Die Herangehensweise, die die zwei Autoren vorschlagen beinhaltet eine Stärkung der langfristigen CO2-Deckelung basierend auf das von der EU gesetztem Ziel einer Reduzierung von Treibhausgasen um 80% bis 2050 und einer genaueren Festlegung der mittelfristigen Ziele bis 2030.

Weiterhin weisen sie darauf hin, dass die EU-Kommission die Möglichkeit hat, das Angebot an Zertifikaten für kurze Zeiträume einzuschränken. Allerdings verzögert dies nur Emission dieser Emissionsrechte – sie werden also nicht gelöscht.

Darum weisen TheCompensators* darauf hin, dass die Zivilgesellschaft – also auch Sie – dazu beitragen können, die Verfügbarkeit von Emissionsrechten zu reduzieren, indem Sie CO2-Emissionen kaufen und löschen. Diese Zertifikate werden dann endgültig vom Markt entfernt und können nie mehr genutzt werden.

 

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