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Urteil: Großbritannien verletzt EU-Gesetze zu Verschmutzung

In keiner anderen europäischen Hauptstadt ist die Belastung mit Stickstoffdioxid (NO2) so hoch wie in London. Der Oberste Gerichtshof des Vereinigten Königreichs hat daher am 1. Mai entschieden, dass die britische Regierung die EU-Vorgaben zur Luftreinhaltung verletzt hat. Konkret geht es dabei um eine EU-Direktive zur Begrenzung der NO2-Emissionen. NO2 ist ein farb- und geruchloses Gas, das beim Verbrennen von Kraftstoffen entsteht und das Atemwegsprobleme verursachen kann.

Der Oberste Gerichtshof könnte die britische Regierung zwingen, Schritte zur Verbesserung der Luftqualität zu ergreifen, jedoch steht es nicht in seiner Macht, der Regierung Geldbußen aufzuerlegen. Daher sind nun alle Augen auf Owen Patterson gerichtet, den Minister für Umwelt, Ernährung und ländliche Räume. Dieser soll einen Plan zum Schutz der Bevölkerung gegen krebserregende Kraftstoffe, die NO2 freisetzen, ausarbeiten.

Laut einer Organisation, die die britische Regierung berät, sterben in Großbritannien jährlich 29.000 Menschen an Atembeschwerden. Diese Todesfälle werden der starken Luftverschmutzung zugeschrieben.

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