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China startet den ersten von insgesamt sieben Pilot-Kohlenstoffmärkten

Das Land mit den weltweit höchsten CO2-Emissionen ist der Begrenzung der  Verschmutzung einen Schritt näher gekommen. Am 18. Juni hat Chinas erster Kohlenstoffmarkt in Shenzhen seinen Betrieb aufgenommen.

Sechs weitere Handelssysteme in Peking, Shanghai, Guangdong, Tianjin, Chongqing und Hubei werden noch in diesem Jahr ihren Betrieb aufnehmen. Insgesamt sollen Chinas sieben Pilotprojekte bis 2015 Emissionen in Höhe von 800 Mio. bis 1 Mrd. Tonnen regulieren. Die chinesische Nationale Entwicklungs- und Reformkommission hat die Aufsicht über die Emissionsumsätze und Preise.

Das Pilotprojekt in Shenzhen  erfasst jährlich 30 Mio. Tonnen CO2-Emissionen von 635 örtlichen Firmen, die 26 Prozent des städtischen Bruttoinlandsprodukts erwirtschaften. Den teilnehmenden Firmen wurden Emissionszertifikate über 100 Megatonnen CO2 für den Zeitraum zwischen 2013 und 2015 zugeteilt. Im Idealfall werden die Firmen so ihre Kohlenstoffbilanz in den nächsten zwei Jahren um 7 Prozent verbessern.

Fachleute glauben, dass das System in Shenzhen, wie auch die anderen regionalen Pilotprojekte, ohne einen nationalen rechtlichen Rahmen nur begrenzte Ergebnisse erzielen kann. „Der Fortschritt wird von der Entschlossenheit der Regierung abhängen“, erklärt der Energiewirtschaftler Lin Boqiang von der Xiamen Universität. „Wenn die Regierung keinen verbindlichen Rahmen festlegt, wird es sehr schwer sein, angemessene Umsätze zu erzielen und der Handel wird gehemmt.“

Bis 2015 wird die Regierung entscheiden, ob China fähig ist, einen landesweiten Kohlenstoffmarkt zu betreiben.

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