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Acht europäische Energieriesen fordern eine Reform des Emissionshandels

Mit einem Aufruf an führende Politiker haben am 22. Mai acht große europäische Energiekonzerne auf die gegenwärtigen Herausforderungen des Energiemarktes aufmerksam gemacht. Unterzeichner sind die Vorstandsvorsitzenden von Enel, Eni, EON, GasTerra, GasNatural Fenosa, GDF Suez, Iberdrola und RWE.

Die Konzernchefs stimmen darin überein, dass der künftige Energiemarkt den EU Staaten helfen solle, die klimapolitischen Ziele der EU zu koordinieren und zu erreichen. Diese Ziele, so schließen die Unterzeichner, sollten realistisch sein und verlässliche Reduktionsziele für das Jahr 2020 und darüber hinaus enthalten.

Was die vorgeschlagenen Maßnahmen, wie z.B. die „Backloading“-Politik betrifft, zeigten sich die Vorstandschefs skeptisch, da nach ihrer Meinung eine Zustimmung zu diesem Vorschlag strukturell nichts ändern würde. Alle acht Vorstandschefs befürworteten jedoch langfristige Lösungen, um die Reduktion von Emissionen sicherzustellen.

RWE-Chef Peter Terium unterstrich, dass die EU-Mitglieder gemeinsam und nicht einzeln arbeiten und gemeinsame Ziele verfolgen sollten. „Maßnahmen oder Aktionen einzelner Ländern – ob Kapazitätsmechanismen oder Expansionsziele für Erneuerbare – nützen uns nichts; wir müssen europäische Lösungen finden.“

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