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Klimawandel wird Hochwasserereignisse verstärken

Ein unter japanischer Führung erstellter wissenschaftlicher Bericht mit dem Titel „Globales Hochwasserrisiko unter dem Einfluss des Klimawandels“, stellte fest, dass der Klimawandel wahrscheinlich Hochwasserereignisse und den Schaden für die betroffene Bevölkerung verstärken wird. An den meisten der 29 im Detail untersuchten Flüsse würden, insbesondere am Ende des 21. Jahrhunderts, schwerwiegende Hochwasserereignisse häufiger auftreten. Dazu gehören Jangtse, Ganges,  Nil, Niger, Amazonas und der Paraná. In Europa sind am Rhein häufiger Hochwasserereignisse zu erwarten.

Die Studie erklärt, dass mit steigenden Temperaturen das Risiko von Hochwasserereignissen generell zunimmt. Die Zunahme der globalen Temperaturen erwärmt auch die Luft. Diese kann dann potentiell mehr Feuchtigkeit aufnehmen und deshalb mehr Regen bringen. Veränderungen beim Wind und andere Faktoren könnten Gebiete mancherorts feuchter werden lassen, während andere trockener werden. Zu diesen trockenen Zonen, die einem verminderten Hochwasserrisiko entgegensehen, könnten laut dieser Studie der Mississippi in den USA und der Euphrat im Mittleren Osten zählen.

Aktuelle Ereignisse scheinen die Vorhersagen der Studie bereits heute zu bestätigen. Während der vergangenen zwei Wochen haben Zentral- und Osteuropa verheerende Hochwasser erlebt, die zu Massenevakuierungen in Deutschland, Ungarn, der Slowakei und der Tschechischen Republik geführt haben. Mindestens 21 Menschen kamen ums Leben. Von Fitch Ratings, einer internationalen Rating Agentur, wurden die Gesamtkosten der Flutschäden allein in Deutschland auf ca. 12 Mrd. € geschätzt.

Laut Preventionweb, einer Website, die weltweit Katastrophen aufzeichnet, haben Hochwasser in den vergangenen drei Jahrzehnten rund 200.000 Menschenleben gefordert und einen wirtschaftlichen Schaden von ca. 400 Mrd. US$  verursacht. Sie haben zudem ca. 3 Mrd. Menschen um ihre Häuser, Höfe, Geschäftsgrundlagen und ihren lebenden Besitz gebracht.

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