Archiv für Allgemein

(English) China launches first out of seven pilot carbon markets

 

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(English) Climate change expected to intensify floods

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(English) EU leaders seek “silver bullet” solution for higher energy costs.

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Acht europäische Energieriesen rufen zu Reform des Emissionshandels auf

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Wirkcamp 2013: 15 Engagierte, ein Ziel – und ein tolles Ergebnis!

Klimaneutral einkaufen: Geht das? Und wenn ja: wie? Diese Fragen haben TheCompensators* beim 6. Wirkcamp Anfang Mai in Lüneburg rund 15 engagierten Menschen gestellt. Und die Teilnehmer haben in kürzester Zeit ein tolles Konzept entworfen – und es auf der Stelle ausprobiert!

Das Wirkcamp bringt Start-ups und verschiedene Organisationen mit jungen Leuten zusammen – die meisten von ihnen studieren, andere stehen aber schon mitten im Berufsleben. In drei Tagen konzentrierter Projektarbeit werden hier Ideen entwickelt, Vorhaben disktutiert und Konzepte ausprobiert. Das Motto lautet: “Weltretten am Wochenende”.

Das hat in der Arbeitsgruppe “Klimaneutrales Einkaufen” von TheCompensators* fantastisch funktioniert. Am Ende des Wochenende stand nicht nur ein Konzept, wie klimaneutrales Einkaufen funktionieren könnte. Die Teilnehmer hatten die Ideen auch gleich in einem Pilotprojekt in Zusammenarbeit mit der Filiale der Bio-Supermarktkette denn’s vor Ort ausprobiert. Und dokumentiert ist das ganze in einem tollen Video. (Den Film veröffentlichen wir hier bald – wir kämpfen derzeit nur noch mit einem winzigen Problem!)

Die Reaktionen auf unser Projekt waren übrigens überwältigend positiv. Gespräche mit Kunden des Supermarktes, bei dem wir das Konzept testeten, waren sehr interessiert daran, die klimaschädlichen Emissionen ihres Einkaufs auszugleichen.

Das hat sich auch an der Spendenbereitschaft gezeigt: An dem Wirkcamp-Wochenende haben wir Spenden gesammelt, mit denen der Lebensmittel-Einkauf von etwa 95 Menschen für eine ganze Woche kompensiert ist!

Jetzt geht es darum, das Konzept für “Klimaneutrales Einkaufen” weiterzuentwickeln. Auch dazu haben sich einige der Wirkcamp-Teilnehmer schon Gedanken gemacht. Wir halten Euch auf dem Laufenden!

TheCompensators* danken allen Teilnehmern und Unterstützen auf dem Wirkcamp 2012 in Lüneburg: Karsten Mosny, Janis Brucker, Regina Prade, Max Schön, Lea Scheurer, Pia van Ackern, Jana Stienecker, Isabel Karst, Eva Stadler, Liane Schäfer, Anna Sagemüller, Luise Schmidt, Patrice Ziehm schicken, Tobi Rosswog, Kerstin Albrecht und Sina Joppich!

Du willst auf dem Laufenden bleiben? Trage Dich einfach hier ein!

* (kennzeichnet erforderliches Eingabefeld)

In einem Monat startet der Emissionshandel in China

Am 17. Juni diesen Jahres wird Shenzhen, eine Sonderwirtschaftszone in China, ihren ersten Markt für Emissionshandel eröffnen. Es ist der erste von insgesamt sieben geplanten regionalen Kohlenstoffmärkten, die in China etabliert werden sollen. Auch in Peking und Shanghai beginnt im Juni der Handel mit Emissionsrechten, ein genaues Datum für den Geschäftsbeginn steht noch nicht fest.

Shenzhen ist ein wichtiges Finanzzentrum und Standort der Shenzhen Börse. Stetig steigende Auslandsinvestitionen haben den einstmals kleinen Ort in der Nähe von Hong Kong in eine moderne Großstadt mit pulsierender Wirtschaft verwandelt. Der Kohlenstoffmarkt wird insgesamt 635 Firmen erfassen. Laut New Energy Finance, ein Finanzinformationsdienst, stießen diese Firmen im Jahr 2010 31,7 Mio. Tonnen Treibhausgase aus.

Anstatt einen landesweiten Kohlenstoffmarkt zu etablieren, setzt China zunächst auf regionale Märkte mit dem Ziel einer künftigen Vernetzung. Die Planung der regionalen Kohlenstoffmärkte wurde auf lokale Eigenheiten und Notwendigkeiten  abgestimmt. So ist der Markt in Guangdong beispielsweise auf industrielle Produktion zugeschnitten, der Unternehmen entsprechend ihrer CO2-Emissionen einbindet. Das System in Shanghai dagegen belastet auch Flughäfen, Bürogebäude und andere größere Emittenten.

Insgesamt hat sich China verpflichtet, seine Emissionen pro Wirtschaftsleistung bis 2015 um 17% gegenüber 2010 zu reduzieren. Den einzelnen Regionen wurden entsprechende Emissionsreduktionsziele in Form von Quoten auferlegt, welche die Emissionsrechte der einzelnen Verschmutzer begrenzen.

Ein im vergangenen Jahr vom Climate Institute, einer australischen Denkfabrik, veröffentlichter Bericht, prognostiziert, dass diese Regulierungsanstrengung den chinesischen Emissionshandelsmarkt bis 2014 auf ein Volumen von 700 Mio. Tonnen CO2 anwachsen lassen werden. Damit würde China zum weltweit zweitgrößten Kohlenstoffmarkt, nach der Europäischen Union mit 2,1 Mrd. Tonnen und vor Kalifornien und Australien mit Handelsvolumina von 165 Mio. Tonnen bzw. 382 Mio. Tonnen.

Wenn Du Dich an diesem Handel beteiligen und Deine Emissionen kompensieren willst, klicke hier!

Brüssel und Washington erheben Strafzölle auf chinesische Solarmodule

Am 20. Mai beschlossen Washington und Brüssel mit China Vereinbarungen über Solarmodullieferungen im Wert von 30 Mrd. $ nach Europa und in die USA zu schließen. Ziel ist es, die Preise für chinesische Solarmodule zu erhöhen. Die EU und die USA fordern, dass chinesische Firmen höhere Preise für ihre Module verlangen und zusätzlich die Gesamtzahl der in den Westen exportierten Module begrenzen.

China, dem weltgrößten Hersteller von Solarmodulen, drohen harte Strafzölle. Die Vereinigten Staaten haben bereits begonnen, Einfuhrzölle von bis zu 30% zu erheben, während die Europäische Union voraussichtlich ab 5. Juni ähnliche Zölle zwischen 37%  bis 68% erheben wird.

Das Ziel der Zölle und Mengenbeschränkungen besteht darin, die amerikanischen und europäischen Hersteller vor einem aus ihrer Sicht „unfairen Wettbewerb“ zu schützen. Nach Angaben der westlichen Hersteller werden chinesische Solarmodule stark subventioniert und dann in ihren Ländern zu Preisen, die unter den Herstellungskosten liegen, auf den Markt geworfen. Nach Berichten von Herstellern haben in den letzten drei Jahren bereits zwei Dutzend amerikanische und europäische Solarmodulfirmen die Produktion gedrosselt oder sind sogar Pleite gegangen. Weiter heißt es, die chinesische Solarmodulindustrie habe in den letzten vier Jahren die Solarmodulpreise um drei Viertel gedrückt. Insgesamt haben chinesische Hersteller 2011 Waren im Wert von 21 Mrd. € nach Europa exportiert.

Der deutsche Wirtschaftsminister Philipp Rösler kritisiert die Pläne der EU. Mit der Zustimmung zu Strafzöllen begehe die EU einen schwerwiegenden Fehler. China habe bereits gewarnt und angekündigt, die Strafzölle würden dem bilateralen Handel schaden. Deutschland ist eine der weltgrößten Exportnationen. Rösler fürchtet, dass der Handelskonflikt den deutschen Exportbeziehungen mit China, einem seiner wichtigsten Handelspartner, langfristig schaden könnte.

Auch Umweltschützer sprechen sich sowohl in den USA, als auch in Europa gegen die geplanten Strafzölle aus, da sie die Kosten für Erneuerbare Energie noch weiter in die Höhe treiben. Gegenwärtig ist Erneuerbare Energie im Vergleich zur Energie aus fossilen Brennstoffen noch sehr viel teurer.

Wenn Du den Preis für CO2-Emissionen anheben und Erneuerbare Energien wettbewerbsfähig machen willst, dann klicke hier!

Deutsche Emissionen lagen 2012 über der Obergrenze

Am Mittwoch, den 15. Mai, wird die europäische Kommission ihre Ergebnisse für die dem  Emissionshandel in 2012 unterworfenen CO2-Emissionsmengen veröffentlichen. Bereits heute hat die deutsche Emissionshandelsstelle bekanntgegeben, dass die 1.629 im Emissionshandelssystem erfassten Energie- und Industriebetriebe in Deutschland 2012 452,6 Mio. Tonnen Kohlendioxid in die Atmosphäre ausgestoßen haben. Dies bedeutet, dass Deutschland die Obergrenze von 451,8 Millionen Tonnen CO2 übertroffen hat.

Unter anderem heißt in dem Bericht, dass 416 Mio. Zertifikate kostenlos zugeteilt wurden. Das sind im Vergleich zum Jahr 2011 14 Mio. zusätzliche kostenlose Zertifikate. Weiterhin zeigt der Bericht, dass 2012 139,9 Mio. Gutschriften für Clean Development Mechanism (CDM) und Joint Implementation (JI) erteilt wurden -  ein bedeutender Zuwachs gegenüber den Vorjahren.

Auf einer Pressekonferenz kritisierte Jochen Flasbarth, der Präsident des deutschen Umweltbundesamtes, die zunehmenden Emissionen in Deutschland. Er kritisierte zudem, dass  im Emissionshandel rund 1,7 Milliarden Verschmutzungsrechte zu viel verteilt wurden. Der Grund dafür sei eine viel zu hohe Zuteilung von Emissionszertifikaten an osteuropäische Länder sowie eine zu hohe Zahl kostenlos ausgegebener Verschmutzungsrechte, sagte Flasbarth.

Aus diesem Grund forderte Flaßbarth eine entschiedene Reform des Emissionshandelssystems. Sollte diese nicht gelingen, seien andere Maßnahmen notwendig – etwa eine CO2-Steuer oder schärfere Emissionsgrenzwerte.

Der vollständige geprüfte Emissionshandelsbericht (VET) für 2012 wird ab 15.05.2013 auf der Website der deutschen Emissionshandelsstelle verfügbar sein.

Wenn Sie dazu beitragen wollen, die Obergrenze für Emissionen im ETS zu reduzieren, dann kompensieren Sie Ihre Emissionen jetzt!

TheCompensators* bei Phineo: So sehen Gewinner aus!

Am 18. April hat die unabhängige Beratungsorganisation Phineo bestätigt, dass der Ansatz von TheCompensators* wirksam ist. Das “Wirkt!”-Siegel von Phineo bedeutet: Wer an TheCompensators* spendet, setzt sich nachhaltig für den Kampf gegen den Klimawandel und einen besseren Emissionshandel ein.

Hier einige Bilder von der Veranstaltung (Fotos: Phineo gAG/Linda Hanes)

CETA-Abkommen könnte möglicherweise das EU-Fracking-Verbot aufheben

Das strittige europäisch-kanadische Handelsabkommen (CETA), ein geplantes Freihandels- und Urheberrechtsabkommen zwischen Kanada und der Europäischen Union, könnte die europäischen Länder daran hindern, Verbote und Regeln für das sogenannte Fracking einzuführen. Sollten die Vertragsstaaten kanadische Firmen vom Schiefergas-Fracking abhalten, könnten sie auf Basis einer im CETA-Entwurf enthaltenen, weitreichenden Investitionsbestimmung, möglicherweise Klagen entgegen sehen. Die geplante Vorschrift könnte es Energie- und Rohstoffunternehmen ermöglichen, EU-weit Verbote, Moratorien und Umweltstandards anzufechten. Darüber hinaus ermöglicht diese Politik kanadischen Firmen millionenschwere Schadenersatzforderungen an die europäischen Steuerzahler zu stellen.

Volkswirtschaftler und viele energieintensive Industriezweige meinen, dass sich durch die Schiefergasförderung das „Spiel dreht“. Der jüngst gesehene Aufschwung der Industrie in den Vereinigten Staaten ist teilweise eine Folge der zunehmenden Erforschung und Förderung von Erdgas. Fracking hat den Staaten Pennsylvania, Texas und Colorado einen Aufschwung in der Energieproduktion gebracht und zusätzlich zu einem Rückgang der Erdgaspreise um 20% geführt. Es wird erwartet, dass die europäischen Unternehmen durch die Schiefergasförderung in den Wettbewerb mit ihren amerikanischen Kontrahenten treten.

In einem von KPMG International veröffentlichten Bericht bezeichnete die Unternehmensberatung die Erschließung von Schiefergas in Europa als unausweichlich. Geologische, wirtschaftliche und regulatorische Hindernisse jedoch haben die europäische Erdgaserforschung beeinträchtigt. Der Bericht stellte z.B. fest, dass die Schiefergasschichten in Europa durchschnittlich um 50% tiefer liegen als in Nordamerika, während die Produktionskosten um mindestens 40% höher liegen. Darüber hinaus haben Fachleute sowohl Umwelt- als auch Gesundheitsprobleme im Zusammenhang mit Frackingtätigkeiten entdeckt. Die Internationale Energieagentur beispielsweise sagt voraus, dass sogar die umweltschonendste und effizienteste Treibstoffförderung im Falle einer globalen Vollversorgung durch Fracking-Energie zu einer globalen Temperaturerhöhung von ca. 3,5 – 4 Grad führen könnte.

Nathalie Bernasconi Osterwalder, eine ranghohe Juristin für internationale Angelegenheiten am Internationalen Institut für nachhaltige Entwicklung, erklärt, dass ausländische Firmen jedoch nicht über dem Gesetz stehen würden. „Das Augenmerk müsste darauf gelegt werden, ob die Verbote und Moratorien vorhanden gewesen sind, als die CETA in kraft trat.“ Trotzdem werden Länder ohne klare Haltung zum Fracking in Zukunft mit Problemen konfrontiert werden. Wenn z.B. eine europäische Regierung bereits erteilte Bohrlizenzen wegen Umweltbelangen entzöge, könnte sich die betreffende Regierung nach dem CETA-Entwurf wegen Verletzung der Gewinnerwartungen der Investoren strafbar machen.

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Urteil: Großbritannien verletzt EU-Gesetze zu Verschmutzung

In keiner anderen europäischen Hauptstadt ist die Belastung mit Stickstoffdioxid (NO2) so hoch wie in London. Der Oberste Gerichtshof des Vereinigten Königreichs hat daher am 1. Mai entschieden, dass die britische Regierung die EU-Vorgaben zur Luftreinhaltung verletzt hat. Konkret geht es dabei um eine EU-Direktive zur Begrenzung der NO2-Emissionen. NO2 ist ein farb- und geruchloses Gas, das beim Verbrennen von Kraftstoffen entsteht und das Atemwegsprobleme verursachen kann.

Der Oberste Gerichtshof könnte die britische Regierung zwingen, Schritte zur Verbesserung der Luftqualität zu ergreifen, jedoch steht es nicht in seiner Macht, der Regierung Geldbußen aufzuerlegen. Daher sind nun alle Augen auf Owen Patterson gerichtet, den Minister für Umwelt, Ernährung und ländliche Räume. Dieser soll einen Plan zum Schutz der Bevölkerung gegen krebserregende Kraftstoffe, die NO2 freisetzen, ausarbeiten.

Laut einer Organisation, die die britische Regierung berät, sterben in Großbritannien jährlich 29.000 Menschen an Atembeschwerden. Diese Todesfälle werden der starken Luftverschmutzung zugeschrieben.

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Deutschlands führende Rolle bei erneuerbaren Energien könnte schwer auf Europa lasten

Am Donnerstag, den 18. April, hat Deutschland mit einer Leistung von 35,9 Gigawatt ein neues Allzeithoch bei der Produktion von Strom aus erneuerbaren Energien geleistet.

Deutschland, vom Onlinemagazin „Renewable Energy World“ als erste größere Erneuerbare-Energien-Wirtschaft der Welt bezeichnet, bildet mit seinem Erneuerbare-Energien-Sektor die Sperspitze der Umweltbewegung. Deutschland hat beispielsweise den erneuerbaren Anteil an der gesamten Stromproduktion in den vergangenen sechs Jahren auf 23 % im Jahre 2012 verdoppelt. Eine weitere Verdopplung bis zum Jahr 2025 wird prognostiziert.

Einige Teile des Landes sind sogar noch fortschrittlicher. Im Jahr 2012 wurden Brandenburg, Bayern, Sachsen-Anhalt und Baden-Württemberg in der Studie Bundeslaendervergleich Erneubare Energie 2012 für ihre schnelle Anpassungsfähigkeit bei der Integration neuer Technologien in ihren Energiemix und für ihre steigenden Investitionen in Erneuerbare Energien gelobt.

Obwohl es diese Fakten verdienen, gefeiert zu werden, ziehen sie negative Folgen nach sich. Eine zunehmende, aus Erneuerbaren Energien erzeugte Strommenge führt zu einem Preissturz bei ETS-Emissionszertifikaten. In der Folge kommt es zu einer Wiederbelebung der billigeren Kohle und das wiegt schwer gegen die Erneuerbaren Energien. Obwohl dies Deutschlands beeindruckenden Schub in Richtung einer kohlenstoffarmen Wirtschaft nicht beeinträchtigt, wird es für andere europäische Länder schwer dem deutschen Vorbild zu folgen.

Das ETS muss zur Anregung der Produktion erneuerbarer Energien verbessert werden.

  • Die Emissionsobergrenzen sollen nicht absolut sein. So wäre es zum Beispiel möglich, für die Erzeuzung von einer Kilowattstunde Strom den Ausstoß von 300 g CO2 festzulegen. Dann würde das ETS bei niedrigem Strombedarf infolge externer Faktoren wie der Finanzkrise 2008 nicht untergraben werden.
  • Das ETS sollte sich außerdem automatisch selbst anpassen. Wenn beispielsweise einmal ein Wert von 290 Gramm CO2 pro Kilowattstunde erreicht worden ist, sollte die Obergrenze automatisch herabgesetzt werden.

Diese politischen Maßnahmen würden eine Selbstkorrektur des ETS möglichen machen und das Problem der Überversorgung mit Zertifikaten lösen, was zu den kürzlichen Preisstürzen geführt hat.

Da bis zur nächsten Überarbeitung des ETS 2015 keine größeren Reformen geplant sind, sollten in der Zwischenzeit zum Beispiel Firmen tätig werden, die selbst im Bereich der erneuerbaren Energien tätig sind. Sie könnten jetzt die viel zu billigen Emissionszertifikate kaufen und löschen. Damit würden sie für sich selbst fairere Wettbewerbsbedingungen schaffen.

Kompensiere Deine Emissionen und klicke hier!

Lindauer Energieteam gleicht CO2-Fußabdruck mit TheCompensators* aus

Mitglieder des Lindauer Energieteams. Foto: Julia Genth

Mitglieder des Lindauer Energieteams. Foto: Julia Genth

Das Energieteam der Stadt Lindau am Bodensee setzt sich für konsequenten Klimaschutz in seiner Stadt ein. Jetzt haben die Mitglieder ein Zeichen gesetzt: Sie haben ihre kompletten Emissionen des Jahres 2012 kompensiert.

100,6 Tonnen haben die zehn Mitglieder des Energieteams zusammen ausgestoßen. Im Schnitt ist das weniger als der bundesdeutsche Pro-Kopf-Durchschnitt. Trotzdem wollte das Energieteam ein Zeichen gegen den Klimawandel setzen und Aufmerksamkeit für ihre Arbeit und den Klimaschutz erregen – weshalb jedes Mitglied seine Emissionen über TheCompensators* ausglich.

Ein billiger “Ablasshandel” ist das Löschen der Emissionszertifikate nicht, betont Energieteam-Leiterin Julia Genth vom Stadtbauamt Lindau. “Das Kompensieren kann nur an die Seite des Einsparens treten, dieses aber nicht ersetzen. Energiesparen ist und bleibt das eigentliche Ziel”, sagt sie.

Dennoch ist für uns jede gelöschte Tonne CO2 ein deutliches Signal für den Klimaschutz und auch für ein besseres Emissionshandelssystem.” Denn dass das Emissionshandelssystem der EU verbesserungswürdig ist, sehen auch die Energieteam-Mitglieder so. “Wenn unsere Aktion die Leute dazu bringt, kritisch über den Handel mit CO2-Emissionen nachzudenken, ist das auch ein Erfolg”, stellt Julia Genth fest.

Die CO2-Fußabdrücke des Lindauer Energieteams.

Die CO2-Fußabdrücke des Lindauer Energieteams.

Natürlich wünschen sich die Energieteam-Mitglieder jetzt vor allem viele Nachahmer, die auch ihren CO2-Fußabdruck ausrechnen. “Am meisten würde uns freuen, wenn jetzt viele nicht nur ihren CO2-Fußabdruck ausrechnen, sondern wenn sie die CO2-Emissionen auch kompensieren, so wie wir das gemacht haben”, sagt Roland Sommer, Energieteam-Mitglied und Leiter Markt der Stadtwerke Lindau.

“Momentan ist es nämlich ein großes Problem des Emissionshandels, dass der Preis für die Zertifikate so niedrig ist. Wenn aber in großem Maße Emissionszertifikate gelöscht werden, würden die Preise wieder steigen und die Investition in klimafreundliche Technologien wäre für Unternehmen lohnender. So würde das Kompensieren am Ende zu ganz konkreten Verbesserungen für Umwelt und Klima führen”, sagt Sommer.

Überzeugt? Dann kompensiere auch Du Deine Emissionen!

Bestätigt: Wer TheCompensators* unterstützt, wirkt mit!

Phineo: Wirkt!Im vergangenen Jahr haben TheCompensators* sich dem kritischen Blick der unabhängigen Analyse- und Beratungsorganisation Phineo ausgesetzt.

Heute dürfen wir uns bestätigt fühlen: Dein und unser klimapolitisches Engagement ist die Spenden und Mühen wert!

Am 18. April hat Phineo die Effektivität unserer Einmischung in den Europäischen Emissionshandel mit dem Wirkt-Siegel offiziell bestätigt.

Das Urteil der Analysten von Phineo zu unserem als erfolgreich bewerteten Handlungsansatz des Vereins: “Mit TheCompensators* kann jeder Verschmutzungsrechte aus dem Emissionshandel kaufen. Jedes gelöschte Zertifikat hilft dem Klima und sagt: Klimaschutz braucht schärfere Regelungen.”

Phineo verfolgt als gemeinnützige Aktiengesellschaft das Ziel, das bürgerschaftliche Engagement in Deutschland zu stärken. Die Positivliste wirkungsvoller Initiativen dient Unternehmen und Einzelpersonen, die einen gesellschaftlichen Beitrag leisten wollen, als Orientierung und Ideengeber.

Lies mehr über TheCompensators* und Phineo!

Oder kompensiere Deine Emissionen und tritt für wirksamen Klimaschutz ein.

Entscheidung des EU-Parlaments ist ein weiterer Rückschlag im Kampf gegen die Klimawandel

TheCompensators*Die Entscheidung des Europäischen Parlaments am Dienstag, den 17. April, ist ein weiterer Schlag gegen einen wirksamen Kampf gegen den Klimawandel. An diesem Tag hat das EU-Parlament den Vorschlag abgelehnt, 900 Millionen ETS-Emissionszertifikate vorerst nicht zu versteigern und so dem vorübergehend Markt zu entziehen.

Das sogenannte Backloading, obwohl bekanntermaßen nicht der beste Weg gegen das Überangebot an Emissionszertifikaten im ETS, war eine kurzfristige Lösung, um den Anstieg des CO2-Preises zu unterstützen bis eine umfassendere Reform in Kraft gesetzt würde. Wie von den Fachleuten vorhergesagt, sank der Preis der CO2-Zertifikate unmittelbar nach der Abstimmung und erreichte ein neues Tief von 2,63€. Analysten prognostizieren, dass der Preis in den kommenden Monaten weiter fallen wird.

Das ETS sollte eines der wichtigsten Werkzeuge der Europäischen Union dabei sein, ihre Emissionsziele zu erreichen. Die EU hatte sich verpflichtet, die Emissionen bis 2020 um 20 Prozent unter das Niveau von 1990 zu reduzieren. Bis 2050 sollten die Treibhausgas-Emissionen sogar um 80 bis 95 Prozent sinken. Mit dem neuen Beschluss ist schwer vorherzusagen, ob die EU ihre Ziele überhaupt erreichen wird. Darüber hinaus hat die Entscheidung den Ruf der EU als globaler Anführer im Kampf gegen den Klimawandel zerstört.

TheCompensators* glauben, dass ihre Arbeit mit dem Scheitern des Backloading im EU-Parlament wichtiger denn je geworden ist. Da das Europäische Parlament einer Reform nicht zugestimmt hat, glauben wir, dass TheCompensators* und alle Anhänger ernsthafte Maßnahmen ergreifen müssen. Es ist unsere Aufgabe, die Anzahl der Verschmutzungsrechte im ETS zu reduzieren, nicht nur um die Treibhausgase zu vermindern, sondern auch um den erneuerbaren Energien eine Chance zu geben, wettbewerbsfähig zu werden. Auf Basis der zurückliegenden Ereignisse muss der Impuls für eine grünere und nachhaltige Zukunft erneuert und gestärkt werden.

Der dauerhafte Fall des CO2-Preises muss gestoppt werden, um die EU mit ihren Emissionszielen auf dem Weg zu halten. Trotz der Enttäuschung über die Entscheidung des Parlaments werden TheCompensators* sich weiterhin für eine emissionsfreie Gesellschaft einsetzen, um dabei zu helfen, den Klimawandel zu vermeiden. Die Welt ist in großer Gefahr und das betrifft jeden Einzelnen von uns. Gemeinsam mit der Hilfe unserer Mitglieder und unserer Anhänger hoffen wir, Schaden für Umwelt und Gesellschaft abwenden zu können.

Beziehe Stellung für eine wirksame Reform des Emissionshandels und lösche mit einer Spende jetzt Zertifikate aus dem ETS!

EU-Parlamentarier verhindern Verbesserung im Emissionshandel

Mit einem Abstimmungsergebnis von 334 zu 315 haben die Mitglieder des Europäischen Parlaments heute die Pläne für ein Zurückhalten – oder Backloading – von 900 Millionen CO2-Zertifikaten Mit einem Abstimmungsergebnis von 334 zu 315 haben die Mitglieder des Europäischen Parlaments heute die Pläne für ein Zurückhalten – oder Backloading – von 900 Millionen CO2-Zertifikaten abgelehnt. Mit diesem Ergebnis wurden nicht nur Umweltschutz-Organisationen, sondern auch zahlreiche Unternehmen schwer enttäuscht. Kritiker stellen immer mehr die Existenz des ETS in Frage und glauben, dass die EU ihren Ruf als weltweiter Anführer im Kampf gegen den Klimawandel  zerstört.

Hauptsächlich von einer Koalition aus Mitte-Rechts-Parlamentariern wurde der Vorschlag zum Backloading zum Scheitern gebracht. Sie waren gegen die Pläne mit der Begründung, dass ein höherer CO2-Preis den Marktmechanismus beeinträchtigen und so zu höheren Energierechnungen in Europa führen würde. Zudem lehnten diejenigen Parlamentsmitglieder, die dem Klimawandel skeptisch gegenüber stehen, jegliche Schritte zur Prüfung und Instandsetzung des Systems ab.

Nach Prognosen von Analysten und Volkswirtschaftlern wird der Beschluss dazu führen, dass der CO2-Preis aufgrund der exzessiven Überversorgung mit Zertifikaten in den nächsten Tagen Tiefststände erreichen wird. Als Nachwirkung des Beschlusses war der CO2-Preis bereits auf das neue Rekord-Tief von 2,63€ je Tonne gefallen.

Die Energie- und Umweltminister Deutschlands, Frankreichs, Italiens, Großbritanniens, Schwedens und Dänemarks hatten vor der Abstimmung gewarnt, dass die Ablehnung des Backloading-Plans die Mitgliedsstaaten spalten würde. In der Folge werde jeder Staat seinen eigenen Weg bei CO2-Steuern oder -Reformen einschlagen, z.B. der “Kohlenstoff-Grundpreis” im Vereinigten Königreich.

Mit der heutigen Entscheidung wird die Aufmerksamkeit auf die Europäische Kommission gelenkt, die möglicherweise für die vierte Phase des ETS ein breiter angelegtes Reformpaket schnüren könnte. Bedauerlicherweise ist es unwahrscheinlich, dass in baldiger Zeit ein Reformpaket verfasst wird, sodass das ETS voraussichtlich frühestens 2015 einen grundsätzlichen Wandel erleben wird.

Alle Augen sind nun auf die Europäische Kommission gerichtet, die Reformen entwickeln muss, beispielsweise

  • die dauerhafte Reduzierung der Überversorgung an Zertifikaten
  • engere Grenzen hinsichtlich der Anzahl von  CO2-Ausgleichsmöglichkeiten oder
  • niedrigere Emissionsobergrenzen für jene Betriebe, die dem System unterliegen.

Dies alles wären mögliche Abhilfemaßnahmen zur Rückführung der Zertifikat-Überversorgung.

Connie Hedegaard, die EU-Klima-Kommissarin, erklärte nach der enttäuschenden Abstimmung des Parlaments: “Europa braucht zur Erreichung der Klimaziele sowie zur Stimulierung von Innovation einen starken CO2-Markt. Die Kommission  bleibt überzeugt davon, dass das Backloading kurzfristig dazu beitragen würde, das Vertrauen in das EU ETS wiederherzustellen bis wir über weitere strukturelle Maßnahmen entscheiden.”

Beziehe Stellung für eine wirksame Reform des Emissionshandels und lösche mit einer Spende jetzt Zertifikate aus dem ETS!

Zuteilung kostenloser CO2-Emissionszertifikate auf Basis veralteter Daten

Zahlreiche Unternehmen erhalten viel zu viele kostenlose CO2-Verschmutzungszertifikate. Grund sind veraltete Daten, mit denen die Europäische Kommission arbeitet, wie eine neue Studie der unabhängigen Forschungs- und  Beratungsorganisation CE Delft zeigt.

Dabei geht es um Industriezweige, bei denen das Risiko einer Verlagerung von Werken ins Ausland besteht – auch Carbon Leakage genannt. Bei Anwendung aktueller Daten auf die Carbon-Leakage-Bewertung würde sich die Anzahl der Empfänger kostenloser Zertifikate halbieren.

2009, als die EU-Wirkungsbewertung freigegeben wurde, stimmte die Europäische Kommission zu, den vom ETS erfassten Sektoren 60 Prozent kostenlose Zertifikate zuzuteilen, um das Carbon-Leakage-Risiko zu vermindern. Bryony Worthington, Gründerin des TheCompensators*-Partners Sandbag, erklärt, dass die EU-Wirkungsbewertung von 2009 auf Basis der heutigen Daten, vollständig veraltet und nicht anwendbar ist.

Die Studie von CE Delft entdeckte drei fehlerhafte Annahmen, die in der heutigen Welt nicht mehr gelten.

  • Für 2020 wurde erwartet, dass die CO2-Preise 30€ je Tonne erreichen. Die CO2-Preise liegen gegenwärtig zwischen 4€ und 5€ je Tonne – und könnten sogar auf Null fallen, wenn der Vorschlag zum Backloading vom Europäischen Parlament in der nächsten Woche abgelehnt wird.
  • Die betroffenen Sektoren sollten die Messlatte ihrer kostenlosen Zertifikatzuteilung um 60 Prozent übertreffen. Doch infolge der wirtschaftlichen Rezession “scheint jetzt eine Quote von 20 Prozent wahrscheinlicher”.
  • Die Teilnahme von Nicht-EU-Ländern am ETS war nicht vorgesehen. Länder wie Kroatien, Island, Norwegen und Liechtenstein jedoch sind dem Projekt bereits beigetreten und außerdem ist geplant, Australien und die Schweiz 2015 in das ETS einzubinden.

Was die Kommission ursprünglich als “unbeabsichtigte Zuteilung von Mehrmengen” bezeichnete, hat dazu geführt, dass “insgesamt auf die Fertigungssektoren ungefähr 680 Millionen zusätzliche Zertifikate im Wert von etwa 10,5 Milliarden Euro über die Jahre 2008 bis 2011 entfielen”, resümiert Damien Morris, leitender Politikexperte bei Sandbag.

Bei der Entwicklung eines neuen Katalogs zur Zuteilung kostenloser Zertifikate hätten Unternehmen, die sich mit Erdöl- und Erdgasförderung beschäftigen, immer noch einen Anspruch auf kostenlose Zertifikate. Die Zement-, Roheisen- und Stahl-, Raffinerie-, Kalk- und Papierindustrie jedoch müssten ihre Rechte ersteigern.

Die Europäische Kommission hat anerkannt, dass ihr Carbon-Leakage-Katalog veraltet ist und hofft darauf, bis 2016 einen neuen Eckdaten-Katalog fertigzustellen.

Helfen Sie, die zu hohe Zahl von Verschmutzungsrechten schon jetzt zu reduzieren – und kompensieren Sie Ihre Emissionen!

Bundesregierung über Emissionshandel zerstritten

Die Bundesregierung findet keine gemeinsame Position in der Debatte über eine Reparatur des ETS. Bundesumweltminister Peter Altmaier  (CDU) hat sich heute dafür eingesetzt, dass die EU-Länder auf eine Verringerung der Verschmutzungsrechte im Europäischen Emissionshandel dringen sollten. Als Antwort darauf wies Wirtschaftsminister Philipp Rösler (FDP) eine derartige politische Intervention in den CO2-Markt mit Nachdruck zurück.

Die Diskussion entzündete sich an der am nächsten Dienstag anstehenden Entscheidung zum sogenannten Backloading von Emissionsrechten. Die Idee dahinter ist, Emissionsrechte für zwei Jahre aus dem Markt zu nehmen. Eine derartige Entscheidung würde den dramatischen Verfall des Preises der Emissionsrechte stoppen, der zur Zeit zwischen 3 und 4 Euro dahindümpelt. Der Preisverfall hat seine Ursache unter anderem in dem durch die Wirtschaftskrise verursachten Überschuss an Emissionsrechten.

Um seine Position gegen ein Backloading zu unterstützen, sagte Rösler sogar seinen Türkeibesuch ab. Nach Röslers Meinung würde das Backloading der wirtschaftlichen Wettbewerbsfähigkeit nicht nur in Deutschland, sondern auch in den Euro-Krisenländern wie z.B.Spanien, Griechenland und jetzt auch Zypern schaden.

Altmaier jedoch unterstützt gemeinsam mit seinen Kollegen aus Frankreich, Italien, Großbritannien, Schweden und Dänemark die Backloading-Politik, „da sie das stark reformbedürftige System wieder in Ordnung bringen wird.“ „Der Emissionshandel ist in einer tiefen Krise“ stellte er fest. „Wenn wir das System jetzt nicht stärken, dann sind acht Jahre Klimaanstrengungen wertlos.“

Wenn Du selbst eine Stimme für eine Reform des ETS abgeben willst, kompensiere Deine Emissionen!

Kalifornien und Québec wollen gemeinsamen Emissionshandel

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Klimawandel verstärkt Turbulenzen

Vor einigen Tagen haben die Wissenschaftler Dr. Paul D. Williams und Dr. Manoj M. Joshi einen Aufsatz veröffentlicht, der den Einfluss der globalen Klimaerwärmung auf die Wettersysteme über die nächsten vier Jahrzehnte abschätzt. Die Studie kommt zum Schluss, dass der Klimawandel bis zur Mitte des Jahrhunderts zu einer Zunahme der Turbulenzen im Nordatlantik, einer der wichtigsten Verkehrsverbindungen der Welt, führt. In der Studie kam heraus, dass sich die Häufigkeit von Turbulenzen bei Flügen zwischen Europa und Nordamerika bis zum Jahr 2050 verdoppeln und ihre Intensität um 10 bis 40 % zunehmen wird.

Nach Meinung von Dr. Williams liegt die Ursache für die Zunahme der Turbulenzen darin, dass der Klimawandel nicht einfach nur den unteren Teil der Atmosphäre aufheizt. Vielmehr beschleunigt der Klimawandel auch den Jetstream, eine schnelle Luftströmung, und verändert zudem seine Lage. Eine höhere Geschwindigkeit macht die Atmosphäre anfällig für eine Instabilität der Luftströmung, die Turbulenzen verursacht.

Obwohl stärkere Turbulenzen nicht unbedingt gleichbedeutend mit einer Zunahme von Flugzeugunfällen sein müssen, deutet die Studie an, dass die Zahl von Verletzungen der Passagiere und Besatzungsmitglieder zunehmen und dass es zu mehr Verspätungen und Schäden an Flugzeugen kommen würde. Gegenwärtig verursachen Turbulenzen Schäden an Flugzeugen und andere Ausgaben in Höhe von jährlich etwa 150 Millionen Dollar, sagte Dr. Williams. Mit hoher Wahrscheinlichkeit würden in den nächsten Jahren die gesamten Kosten in der Industrie mit zunehmenden Turbulenzen steigen, stellte er fest.

Die Rekord-Regenfälle im Jahr 2012 und der gegenwärtige arktische Frühling in der Nordhalbkugel werden der Veränderung des Jetstreams über Europa zugeschrieben.

Unterstütze den Kampf gegen den Klimawandel, setze dich für einen besseren Emissionshandel ein und kompensiere deine Emissionen!

Untersuchung der OECD zu Kompensation im Emissionshandel

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Ein harter Schlag für die Transparenz im Emissionshandel

TheCompensators* haben beim Kauf und nach dem Löschen von Emissionszertifikaten im Europäischen Emissionshandelssystem (EU ETS) immer die Seriennummern dieser Verschmutzungsrecht veröffentlicht. Kürzlich mussten wir feststellen, dass es nicht mehr möglich ist, diese Nummern einzusehen.

Das ist ein harter Schlag für die Transparenz im ETS! Es betrifft direkt unsere Arbeit, denn TheCompensators* sind nun nicht mehr in der Lage, ihre Spendern die Zertifikatnummern der gelöschten Verschmutungsrechte mitzuteilen. Die Unterstützer von TheCompensators* haben also keinen nachvollziehbaren Beweis für die von ihnen gelöschten Zertifikate mehr in der Hand.

Wir haben die Generaldirektion Klimawandel der Europäischen Kommission kontaktiert, um die Gründe für diese Umstellung zu erfahren. Die Behörde hat die Änderung bestätigt und erklärt, dass die Seriennummern dauerhaft unterdrückt sein werden.

Die EU-Kommission erklärte, dass die Änderung aus Sicherheitsgründen erfolgt ist. Auf diese Weise soll Betrug mit Emissionszertifikaten künftig verhindert werden. Wir können diese Beweggründe zwar nachvollziehen, denn in der Vergangenheit war der EU-Emissionshandel tatsächlich anfällig für Betrug.

Wir halten die Änderung aber trotzdem für einen Schlag für die Transparenz im EU ETS. Wir haben die Nummerierung der Zertifikate unterstützt, da dieses System auf eine effektive Weise ermöglichte nachzuvollziehen, wann Emissionszertifikate eingesetzt oder stillgelegt wurden.

Für TheCompensators* bedeutet diese Änderung im Emissionshandel, dass wir nun nach einer neuen Möglichkeit suchen müssen, Emissionszertifkate nachvollziehbar zu löschen. Wir entwickeln dafür gerade eine neue Strategie, die uns weiterhin komplette Transparenz in unserer Arbeit ermöglichen soll.

Wir garantieren unseren Unterstützern, dass sie sich mit Spenden oder Mitgliedsbeiträgen an TheCompensators* weiterhin für einen positiven Wandel hin zu einer besseren Klimapolitik einsetzen! Wir werden weiterhin alles daran setzen, unsere Arbeit so transparent wie möglich zu gestalten!

Wenn Du Deine Emissionen kompensieren möchtest und eine nachvollziehbare Zertifikatnummer wünschst, schreib uns bitte eine Nachricht. Sobald unser neues System steht, werden wir Dir die Nummern der gelöschten Zertifikate mitteilen!

(English) China and Australia agree on an Asia-Pacific Carbon Market

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Transparenz mit dem CO2-Preisschild

Äpfel aus Australien, Wein aus Südafrika und argentinisches Rindfleisch in offenstehenden Kühlregalen – das deutet auf eine schlechte CO2-Bilanz hin. Doch nichts Genaues weiß man nicht. Die Umweltkosten von Supermarkt-Produkten bleiben im Dunkeln. Umweltbewussten Verbrauchern fehlt so die Informationsgrundlage, um nachhaltige Entscheidungen zu treffen.

Das wollen wir ändern! Deshalb nehmen wir am Wirkcamp 2013 in Lüneburg teil und hoffen dabei auf Deine Unterstützung. In unserer Arbeitsgruppe auf dem Wirkcamp wollen wir ein neues Projekt entwickeln: das CO2-Preisschild.

Dieses zweite Preisschild für ganz alltägliche Einkaufsartikel wie Lebensmittel oder Drogerieprodukte soll deren CO2-Bilanz von der Produktionsstätte bis ins Supermarktregal abbilden – und die Umweltkosten bezahlbar machen. Im Rahmen des Wirkcamps wollen wir gemeinsam überlegen, wie genau diese Idee am einfachsten in die Tat umzusetzen ist.

Interessiert Dich das Projekt? Dann wirf einen Blick auf die Internetseite des Wirkcamp – und melde Dich dort an!

(English) Arctic Spring

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(English) Advancing the Post 2015 Sustainable Agenda: Results

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(English) Open Letter to Angela Merkel

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Kompensieren wird erneut günstiger

Compensate!Kompensieren ist erneut günstger geworden! Aufgrund der leider viel zu hohen Zahl Zertifikate im Europäischen Emissionshandel (EU ETS), sind die Preise für Verschmutzungsrechte in den vergangenen Monaten stark gefallen.

TheCompensators* haben nun neue Emissionszertifikate gekauft – und wir haben 4,95 Euro pro Emissionsrecht gezahlt. Wie immer ist dies die Basis “unseren” Preis für Kompensation. Wir erheben lediglich einen Zuschlag von zehn Prozent für Gebühren und andere Kosten (zum Beispiel für unsere Internetseite oder die Bankgebühren). Der neue Preis fürs Kompensieren mit TheCompensators* beträgt ab jetzt entsprechend 5,45 Euro pro Tonne CO2.

Der aktuelle Emissionspreis ist viel zu niedrig. Eine Reduzierung der Zahl der Emissionsrechte, wie es die Europäische Union derzeit plant, ist daher dringend notwendig. Zumindest erlaubt der niedrige Preis uns aber, mit dem gleichen Geld mehr Emissionsberechtigungen als früher für immer stillzulegen. Eine Spende an TheCompensators* hat also einen größeren Effekt: mit dem gleichen Betrag können wir gemeinsam mehr Emissionen löschen als bislang!

Kompensiere jetzt Deine Emissionen!

TheCompensators* diskutieren über Nachhaltigkeit und Entwicklung

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EU-Staaten lehnen Maßnahmenpaket für saubereren Verkehr ab

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Polen scheitert mit Klage gegen ETS vor EU-Gericht

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Industrieausschuss des EU-Parlaments dringt auf Reform des Emissionshandels

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(English) Combatting a surplus of Kyoto Allowances

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EU-Plan für ein “anständiges Leben”

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Der Mythos vom klimafreundlichen Onlineshopping

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Mit den Klimarebellen für TheCompensators* spenden

Es gibt immer mehr Möglichkeiten, die Arbeit von TheCompensators* zu unterstützen. Die Initiative Klimarebellen von der Genossenschaft Zukunftswerk hat kürzlich ein neues Kompensationsangebot gestartet: Sie kombiniert den CO2-Ausgleich durch CDM-Projekte mit einer Spende an einen gemeinnützigen Verein im Bereich Klimaschutz. Das Löschen einer Tonne CO2 kostet bei den Klimarebellen sieben Euro (zuzüglich der Mehrwertsteuer), davon gehen 3,25 Euro an eine NGO.

Dabei stehen auch TheCompensators* als Empfänger der Spende zur Wahl!

Mehr Infos zu den Klimarebellen gibt es auf ihrer Internetseite.

Wenn Dir unsere Arbeit gefällt, kannst Du aber auch direkt an TheCompensators* spenden und damit Deine Emissionen ausgleichen!

Europa auf dem Weg zu 100 Prozent erneuerbaren Energien im Jahr 2050

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Interaktive Karte für Emissionshandelssysteme

Wusstest Du, dass Kasachstan ein Emissionshandelssystem hat? Oder dass in China derzeit drei entsprechende Pilotprojekte laufen?

Es ist jetzt extrem einfach, einen guten Überblick über alle derzeit laufenden Systeme und Versuche zu erhalten – dank der interaktiven Karte der International Carbon Action Partnership (ICAP).

Die Karte bietet detaillierte Informationen zum aktuellen Status der Emissionshandelssysteme, Informationen zum Umfang und den Hintergründen. Dies erlaubt einen guten Vergleich der verschiedenen Ansätze.

Die ICAP wurde im Oktober 2007 in der portugiesischen Hauptstadt Lissabon gegründet. Sie ist ein offenes Forum von Behörden und Regierungen, die bereits Emissionshandelssysteme betreiben oder solche einrichten möchten.

Wenn Du ein politisches Votum für einen gut funktionierenden Emissionshandel abgeben möchtest, kompensiere Deine Emissionen jetzt!

EU-Parlamentarier wollen Preisverfall beim Emissionshandel stoppen

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Rette, wer kann!

Der Europäische Emissionshandel (ETS) liegt am Boden. Im Jahr 2011 kostete
ein Verschmutzungsrecht noch €17, heute zahlen Unternehmen nur noch drei bis
vier Euro pro Tonne CO2- Ausstoß. Im Januar brach der Bund eine
Versteigerung von Zertifikaten sogar ab, weil die Gebote nicht ausreichten,
berichtet die Süddeutsche Zeitung und verweist auf die Konsequenzen: „Klimasünder haben damit kaum noch Anreiz, in emissionssenkende Technik zu investieren.“

Doch der Preisverfall hat noch weitreichendere Folgen und gefährdet
insbesondere die erfolgreiche Umsetzung der deutschen Klimaziele. Denn
Förderprogramme zur CO2-Gebäudesanierung, zur energetischen Stadtsanierung
und für Forschung und Entwicklung, etwa im Bereich der Elektromobilität
werden aus dem ETS-gespeisten Energie- und Klimafonds (EKF) mitfinanziert.
Gerechnet hatte die Bundesregierung mit zehn Euro pro Zertifikat. So
entzieht die „katastrophalen Einnahmesituation“ der deutschen Energiepolitik die finanzielle Grundlage.

Doch nicht nur die Bundesregierung ist betroffen. Auch deutsche Unternehmen
bangen um ihre Einnahmen aus Zertifikatverkäufen. In einem Appell an die Kanzlerin fordern daher Alstom, EnBW, E.ON, Otto, Puma und Shell gemeinsam mit der Nichtregierungsorganisation Germanwatch  mehr Sicherheit für Klimaschutzinvestitionen. Die „einmalige Entnahme überschüssiger Emissionserlaubnisse vom Markt“ sei zwingend erforderlich, heißt es in der Erklärung und weiter: „Konkret fordern wir die Bundesregierung auf, dem Vorschlag der Europäischen Kommission zur „Änderung des Zeitplans für die Versteigerung von Emissionszertifikaten“ vom 25. Juli 2012 zuzustimmen.“ Zudem wird eine strengere jährliche Anpassung der Ausgabe neuer Zertifikate gefordert.

Christoph Bals, der politischer Geschäftsführer von Germanwatch, erklärt in
einer Pressemitteilung: “Die Bundesregierung hat dank der Blockade des Wirtschaftsministers noch nicht einmal eine eigene
Position zur Reparatur des Emissionshandels. Ganz Europa wartet hier auf
Deutschland… Darum fordern immer mehr Unternehmen die Bundesregierung zum Handeln auf.”

Über TheCompensators können aus Sie einen Beitrag zur Rettung des ETS
leisten. Mit Ihrer Spende kaufen wir zu günstigen Preisen tonnenweise CO2–Emissionsrechte und vernichten die Zertifikate unwiderruflich. Kompensier jetzt!

Geschenkzertifikate für jede Gelegenheit!

christmas-certificate-smallEine der häufigsten Fragen, die uns von Spendern erreicht lautet: Kann man Emissionszertifikate eigentlich auch verschenken? Na klar geht das – und zwar nicht nur zu Weihnachten!

Im Angebot haben wir drei verschiedene Zertifikate. Wie es genau funktioniert, erklären wir Dir auf unserer neuen Seite zu Geschenkzertifikaten.

Du willst spenden und brauchst gar kein Geschenkzertifikat – dann lege sofort los!

TheCompensators* gewinnen erstmals Firma als Mitglied

TheCompensators* haben erstmals eine Firma als Unterstützer gewonnen! Wir begrüßen herzlich das Verlagshaus Monsenstein und Vannerdat als Mitglied von TheCompensators* e.V. Das Verlagshaus gleicht seine jährlichen Emissionen auf diese Weise vollständig aus.

Bislang hatten sich ausschließlich Privatpersonen zur Mitgliedschaft bei TheCompensators* entschieden. Der Beitritt steht aber laut Satzung auch sogenannten juristischen Personen wie Firmen oder anderen Vereinen offen. Wir freuen uns sehr, dass es uns nun erstmals gelungen ist, eine Firma vom Beitritt zu überzeugen.

“Im Kampf gegen den Klimawandel ist das Engagement jedes Einzelnen sehr wichtig. Gerade Firmen können hier mit gutem Beispiel vorangehen“, sagt die Vorsitzende von TheCompensators*, Antonella Battaglini. “Indem wir über das Europäische Emissionshandelssystem kompensieren, erkennen wir es als wichtigstes Werkzeug der EU im Kampf gegen den Klimawandel am. Wie unterstützen das System deshalb und stellen auf diese Weise sicher, dass es seine Wirkung entfalten kann.”

“Das Verlagshaus Monsenstein und Vannerdat hat bereits viel dafür getan, seine klimaschädlichen Emissionen zu senken. Es ist nur konsequent, den Rest komplett zu kompensieren, um dadurch klimaneutral zu arbeiten“, sagt Florian Zickfeld, Vizevorsitzender von TheCompensators*. “Das Unternehmen setzt damit ein wichtiges Zeichen für eine effektive Klimapolitik.” Das Unternehmen verwendet beispielsweise nahezu ausschließlich FSC-zertifizierte Papiere aus nachhaltiger Waldwirtschaft und versendet alle seine Bücher CO2-neutral. Es nutzt darüber hinaus nur Ökostrom und emissionsarme Fernwärme.

Vor seiner Entscheidung für TheCompensators* hat die Führung des Verlagshauses Monsenstein und Vannerdat lange die verschiedenen Möglichkeiten für eine Kompensation recherchiert, sagt Johannes Monse, Verlagsleiter bei Monsenstein und Vannerdat. Das Unternehmen habe sich schließlich aus mehreren Gründen für TheCompensators* entschieden.

“Wir haben zwar mehrere Kompensationsanbieter für seriös befunden, uns überzeugte aber, dass TheCompensators* ausschließlich ehrenamtlich arbeiten”, sagt Johannes Monse. “Das gefällt uns sehr, da es die Glaubwürdigkeit stark erhöht.”

Die Leitung des Verlagshauses schätzt zudem die Tatsache, dass der Verein TheCompensators* von Wissenschaftlern gegründet wurde, die sich explizit mit Klimafolgenforschung auseinandersetzen. “Daraus folgerten wir, es hier mit der Institution zu tun zu haben, welche die für einen Laien eindeutigste Expertise vorliegen hat”, sagt Monse.

Der Verlagsleiter lobt zudem, das TheCompensators* “Zertifikate löschen und keine Projekte finanzieren”. “Damit haben wir einen ganz direkten Bezug zu der durch uns vorgenommenen Kompensation. Bei einem geförderten Projekt ist hingegen nicht klar, wieviel Geld prozentual wirklich in der Kompensation landet und wieviel im Wasserkopf einer Organisation.”

Auch wirken TheCompensators* sehr auf das Wesentliche konzentriert, sagt Johannes Monse: “Keine aufwendigen Internetseiten, keine Werbekampagnen, keine prominenten Schirmherren etc. Stattdessen ein klares Konzept und fertig.”

Kompensiere jetzt Deine eigenen Emissionen! Klicke hier und finde heraus, wie TheCompensators* Dir dabei helfen können.

Bislang erfolgreichste Weihnachtsaktion

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Bescheidene Ergebnisse beim Weltklima-Gipfel

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Emissionshandel boomt trotz zu niedriger Preise im ETS

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Ermittlungen wegen Betruges mit Emissionszertifikaten bei der Deutschen Bank

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Schenke gelöschte Zertifikate zu Weihnachten!

Du bist noch auf der Suche nach einem Weihnachtsgeschenk? Schenke etwas Sinnvolles: Klimaschutz!

In Doha, Katar beraten die Nationen darüber, wie die Erderwärmung begrenzt und das Klima geschützt werden kann. Bislang scheinen die Chancen aber erneut schlecht zu stehen, dass die notwendigen Entscheidungen auch tatsächlich getroffen werden.

Du aber hast die Chance, selbst aktiv zu werden und den Klimaschutz voranzubringen! Kompensiere Deine Emissionen, oder setze einfach ein Zeichen: Spende an TheCompensators*, damit wir dem Europäischen Emissionshandel Verschmutzungsrechte entziehen können. Dann sinkt die Menge an Emissionen, die die europäische Industrie in die Luft pusten darf.

Wenn Du Emissionszertifikate verschenken willst, schreibe uns nach  Deiner Spende eine kurze E-Mail an info_at_thecompensators.org. Zusätzlich zur Spendenbescheinigung erhälst Du von uns dann ein Weihnachtszertifikat über die gelöschten Emissionen.

Kompensiere jetzt!

Du kannst übrigens auch Deine Weihnachtsgeschenke einkaufen, und dabei TheCompensators* unterstützen – ohne einen Pfennig mehr zu bezahlen. Das ist ganz einfach!

Obama schützt US-Fluggesellschaften

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Der CO2-Adventskalender von TheCompensators*

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Kaliforniens neuer Emissionshandel: Der zweitgrößte der Welt!

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Der Offsetting-Bericht 2012 von Sandbag

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500 Tonnen CO2 für fortschrittliche Klimapolitik gelöscht

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(English) Momentary Pause on Aviation Emissions Law

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Reformvorschläge für das ETS

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Herzlich Willkommen Carbon Market Watch!

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Unser allererster Praktikant bei TheCompensators*!

Abraham Menaldo unser erster Praktikant!

Erstmals seit ihrer Gründung haben TheCompensators* einen Praktikanten! Wir freuen uns sehr, auf diese Weise eine tolle und motivierte Unterstützung zu erhalten und zugleich einen umfassenden Einblick in die Welt von Kompensation und Emissionshandel geben zu können.

Abraham Menaldo, der kürzlich sein Studium am Austin College im US-Bundesstaat Texas abgeschlossen hat, unterstützt unsere Arbeit seit Oktober und wird sich noch bis Mitte nächsten Jahres gemeinsam mit uns für Kompensation und einen besseren Emissionshandel stark machen.

Abraham wurde nach seinem Uniabschluss als einer von 75 Teilnehmern des Parlamentarischen Patenschaftsprogramms (PPP) des deutschen Bundestages und des US-Kongresses ausgewählt. Dieses Programm fördert einen einjährigen Aufenthalt in Deutschland, der eine Weiterbildung und ein Praktikum umfasst. Abraham hat sich entschieden, es bei TheCompensators* zu absolvieren.

Abraham hat einen Doppelabschluss in Wirtschaft und Deutsch mit Nebenfach Umweltwissenschaften. Vor seinen Praktikum bei TheCompensators* hat er unter anderem bei der Wirtschaftskommission für Lateinamerika gearbeitet. Er war dort auch dafür zuständig, politische Entscheidungsträger und Bürger für fragen des Umwelt- und Klimaschutzes zu sensibilisieren. Zudem untersuchte er die Auswirkungen des Klimawandels auf Tourismus und Handel.

Ein Praktikum bei TheCompensators* passt dazu “perfekt”, wie er sagt. Die kleine deutsche NGO treffe alle seine Interessen. Er habe sich deshalb sofort um ein Praktikum beworben, als er von TheCompensators* erfahren habe.

“Hier zu arbeiten, hat mir erlaubt, in die Praxis umzusetzen, was ich am College gelernt habe. Gleichzeitig kann ich meine Deutschkenntnisse auf die Probe stellen”, sagt Abraham. “Die Arbeit bei TheCompensators* erlaubt mir, mich für den Kampf gegen den Klimawandel und für eine bessere europäische Klimapolitik einzusetzen.”

“Meine Arbeit war bislang eine tolle Erfahrung. Das ist wirklich eine einzigartige Organisation”, sagt Abraham. “An einem Tag schreibe ich einen Artikel über dir anstehende Weltklimakonferenz in Doha, am nächsten Tag werte ich einen Bericht über Änderungen in der europäischen Klimapolitik aus. Und dann wieder teste ich meine Kreativität beim Basteln von Geschenkboxen für den Stand von TheCompensators* beim Weihnachtsmarkt. Jeder Tag bringt neue Aufgaben mit sich!”

Möchtest Du wissen, wer noch bei TheCompensators* aktiv ist? Klicke hier und finde es heraus!

TheCompensators*: Breaking the Walls von Klimaveränderung

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Beim Weihnachtsshopping TheCompensators* unterstützen

Weihnachten steht vor der Tür – und damit in vielen Fällen der Geschenkekauf. Wer die Gaben für seine Lieben online einkauft, kann dabei auch etwas für den Klimaschutz tun. Denn TheCompensators* sind Mitglied bei PlanetHelp.

Wer mit einem Umweg über diese Seite bei seinen gewohnten Onlineshops einkauft, unterstützt unsere Arbeit mit einer kleinen Spende – ohne einen Cent mehr auszugeben als sonst. Wie das geht, steht weiter unten.

Ist Onlineshopping Klimaschutz?

Viele Menschen nehmen an, das Onlineshopping besonders umweltfreundlich ist, da die langen Einkaufswege von einem Laden in den nächsten entfallen. Das ist aber nicht immer der Fall, wie eine Untersuchung der Institution of Engineering and Technology (IET) von 2010 ergab. Onlineeinkäufe können demnach umweltfreundlicher als der Einkauf im Ladengeschäft sein – sind es aber nicht immer. Tatsächlich klimafreundlich sind sie demnach zum Beispiel, wenn Onlineshopping an die Stelle von 3,5 klassischen Einkaufsfahrten tritt. Das gleiche gilt, wenn 25 Bestellungen auf einmal ausgeliefert werden können. Auch wenn der Anfahrtsweg länger als 50 Kilometer ist, ist Onlineshopping demnach klimafreundlicher als klassische Einkäufe.

Online einkaufen und TheCompensators* unterstützen

Um auch beim Onlineshopping einen Beitrag zum Klimaschutz zu leisten, solltest du daher auf jeden Fall über PlanetHelp einkaufen – und dabei TheCompensators* unterstützen.

Das geht ganz einfach:

1. Klick auf diesen Link, um die Internetseite von PlanetHelp zu öffnen.

2. Wähle den Internetshop aus, bei dem Du einkaufen willst.

3. Wähle aus, dass du TheCompensators* unterstützen möchtest.

4. Kaufe ein, ohne auch nur einen Cent mehr als sonst auszugeben!

Achja, bitte vergiss nicht, [diese Seite] zu den Lesezeichen hinzuzufügen – damit Du in Zukunft immer von hier aus mit dem Einkauf beginnst.


Neuerungen im Europäischen Emissionshandelssystems (ETS)

Die Europäische Kommission beschreibt in einem aktuellen Dokument die Neuerungen im Europäischen Emissionshandelssystems (ETS)

Im Januar 2013 geht das ETS in die dritte Handelsphase bis 2020. Mit dem Neubeginn treten grundlegende Änderungen in Kraft.

  • Die Versteigerung von EU-Emissionszertifikaten (EUA) soll zur Regel werden.
  • heute werden maximal zehn Prozent der EUAs versteigert. Zwischen 2013 und 2020 soll der Anteil kostenlos zugeteilter Emissionsrechte von 80 Prozent auf 30 Prozent reduziert werden und 2027 auf 0 Prozent.
  • Stromerzeuger müssen künftig für alle ihre Emissionsrechte zahlen. Übergangslösungen gelten bis 2020 für die EU-Mitgliedsstaaten Bulgarien, Estland, Litauen, Polen und Rumänien, die Tschechische Republik, Ungarn und Zypern, wo der Energiesektor in einer Modernisierungsphase steckt.
  • Außerhalb des Elektrizitätssektors wird eine Harmonisierung nationaler Regeln auf EU Ebene angestrebt.
  • Fünf Prozent der für Phase 3 vorgesehenen EUA-Allokation wird zurückgehalten für neue Marktteilnehmer im Zertifikatehandel, wie die 2012 neu hinzugekommene Luftfahrt.
  • Emissionsgutschriften in Form von CERs (Certified Emission Reductions) und ERUs (Emission Reduction Units) werden künftig restriktiver gehandhabt. CDM-Projekte (Clean Development Mechanism), also Maßnahmen welche eine energetisch nachhaltige Entwicklung vorantreiben, lassen sich ab 2013 nur noch als Kredite anrechnen, wenn sie in am wenigsten entwickelten Länden (least developed countries, LDC) umgesetzt werden. Das gleiche gilt für Projekte, die der Zerstörung höchst klimaschädlicher Industriegase (HFC-23 und N2O) dienen, weil sie es Unternehmen unverhältnismäßig leicht machen, große Mengen an Zertifikaten bei geringen Investitionen und Klimaschutzanstrengungen zu erzielen.

Die neue Regelung ist zwar zu begrüßen, tritt aber erst im Frühjahr 2013 in Kraft. Unternehmen haben so noch ausreichend Zeit, um sich mit vergleichsweise billigen Maßnahmen große Mengen an Zertifikaten per CDM zu sichern.

  • Mit technischen Verbesserungen im Verwaltungssystem will die EU die Möglichkeiten zum Steuerbetrug im EU ETS verhindern. Deutschland, Großbritannien und Polen beteiligen sich nicht an der gemeinsamen Versteigerungsplattform, sondern etablieren eigene, EU-kompatible Emissionshandelssysteme.

Kritik der Compensators*

  • Aus dem Topf für ETS-Neueinsteiger werden 300 Millionen Zertifikate frühzeitig in Phase 3 versteigert, um mit den Erlösen den Einsatz von Technologien zur CO2-Speicherung (Carbon Capture and Storage, CCS) zu finanzieren.
  • Dass CCS Technologien einen maßgeblichen Beitrag zur CO2-Reduktion in Europa leisten können wird aber stark angezweifelt, beispielsweise in einem kürzlich veröffentlichenten DIW-Bericht.
  • Darüber hinaus ist durch die frühzeitige Ausgabe von 300 Millionen Zertifikaten in Handelsphase 3 ein Preisverfall zu erwarten. Billige Zertifikate haben wiederum den kontraproduktiven Effekt, den wirtschaftlichen Anreiz für Investitionen in CO2-Speichertechnologien zu mindern.

Kompesiere jetzt Deine eigenen Emissionen! Klicke hier und finde heraus, wie TheCompensators* Dir dabei helfen können.

Die Probleme des ETS: Die andere Euro-Krise

“Die andere Euro-Krise” – so nennt die European Energy Review in einem Artikel, was derzeit mit dem Europäischen Emissionshandel geschieht. Die Autorin Sonja van Renssen analysiert hierzu die aktuellen Vorschläge der EU-Kommission und erklärt, warum durch die derzeitige Krise die gesamte EU-Klimapolitik in Gefahr gerät.

Unseren kompletten Artikel dazu gibt es leider nur auf englisch. Bitte klicken Sie hier.

Evaluation der zweiten Phase des EU Emissionshandelssystems 2008 bis 2011

Evaluation der zweiten Phase des EU Emissionshandelssystems 2008 bis 2011. Siehe auch den entsprechenden Bericht der Europäischen Kommission.

  • Das Handelsvolumen im EU ETS wuchs an auf einen Durchschnittswert von 23 Millionen Emissionszertifikaten (EUA) täglich im Jahr 2011.
  • Der außerbörsliche Handel von EUA hat stark abgenommen.
  • Zwischen 2008 und 2001 wurden fast 8.200 Millionen EUAs ausgestellt – fast 97 Prozent davon kostenlos und der Rest (283 Millionen) über Versteigerungen.
  • Erhebliche Mengen an internationalen Emissionsgutschriften (CERs aus CDM Projekten und ERUs aus JI Projekten) erhöhen das Handelsvolumen im EU ETS. Mit CDM Projekten reduzieren Akteure aus Industrieländern (Annex-B Länder) den CO2-Ausstoß in nichtindustrialisierten Ländern. Sie profitieren von den so erzielten Emissionseinsparungen, weil diese in Emissionsgutschriften umgewandelt werden. Dasselbe Prinzip gilt für JI Projekte (Joint Implementation), in deren Rahmen Partner aus Industrieländern gemeinsam Treibhausgasemissionen reduzieren. Durch diese Übertragungsmöglichkeit wurden zusätzliche Emissionsrechte für fast 550 Millionen Tonnen CO2-Ausstoß in den europäischen Zertifikatemarkt eingespeist (450 CERs und 98 Millionen ERUs).
  • Mit 1.886 Millionen Tonnen an geprüften Treibhausgasemissionen lag der Wert 2011 etwa zehn Prozent unter den 2008 registrierten 2100 Millionen emittierten Tonnen. Der Rückgang ist allerdings ein Effekt des Wirtschaftsabschwungs. 2009 lag die Gesamtmenge noch niedriger, nämlich bei 1.860 emittierten Tonnen an CO2-Äquivalenten.
  • In der Bilanz wurden zwischen 2008 und 2011 insgesamt Zertifikate für 8720 Millionen Tonnen an Emissionen ausgestellt. Der Anteil der Emissionsgutschriften aus CDM- und JI Projekten beträgt dabei 550 Millionen Tonnen. Im gleichen Zeitraum wurden aber nur für 7765 Millionen Tonnen geprüfte Emissionen Zertifikate eingesetzt und verbraucht.
  • Daraus ergibt sich ein Überschuss an Emissionsrechten von fast 1000 Millionen Tonnen, der insbesondere auf Gutschriften aus internationalen Klimaschutzprojekten zurückzuführen ist.
  • Vor diesem Hintergrund überrascht es nicht, dass die Preise für Zertifikate aktuell ihren Tiefstand in der zweiten Handelsphase erreicht haben.
  • Es wird erwartet, dass das Überangebot an Zertifikaten bis 2013 noch über 2000 Millionen Tonnen wächst und die Preise folglich weiter fallen. Grund dafür sind weitere, zu erwartende großen Mengen an Emissionsgutschriften aus internationalen Projekten bis April 2013 und die Versteigerung von zusätzlichen 300 Millionen Zertifikaten, aus deren Erlös CO2-Speichertechnologien gefördert werden sollen.
  • Laut der Europäischen Kommission wird der Überschuss bis weit nach 2020 fortbestehen.

TheCompensators* kritisieren:

  • Die exzessive Einspeisung von Emissionsgutschriften aus internationalen Klimaschutzprojekten führt zu einem solchen Überangebot an EUAs, dass dadurch der Sinn und Zweck des EU ETS unterminiert wird. Die Compensators steuern gegen, indem sie ETS Emissionsrechte erwerben und gezielt vernichten. Für den Klimaschutz ist der Effekt damit größer, als wenn eine vergleichbare Summe in ein CDM Projekt investiert würde. Falls auch Sie direkt auf den europäischen Emissionshandel Einfluss nehmen wollen, können Sie das mit Ihrer Spende an TheCompensators*.
  • Der Wirtschaftsabschwung in 2009 und der Erfolg regenerativer Energien senken das Emissionsniveau im Vergleich zu 2008. Die im ETS angelegte Decklung durch die Vergabe von Emissionsrechten wurde aber nicht angepasst. Die Politik ist gefragt, dem Überangebot an Zertifikaten und ihrem Preisverfall mit präventiven Maßnahmen entgegenzuwirken.
  • Freigesetzte Treibhausgase bleiben etwa 1000 Jahre in der Atmosphäre, eine Unendlichkeit gemessen an einem Menschenleben. Es ist daher umso wichtiger, Emissionen und ihre kumulierte Auswirkung auf das Klima zu reduzieren, wo es nur geht. Aus klimapolitischer Sicht ist es daher fahrlässig, den Bestand an Emissionsrechten bis 2020 zu halten und damit den Übergang zu einer kohlestoffarmen Wirtschaft in dem Jahrzehnt von 2020 bis 2030 zu verzögern.

Neuer Partner für klimaneutrale Veranstaltungen

TheCompensators* haben einen neuen Partner, um Veranstaltungen klimaneutral zu machen! Die Experten des ThINK – das Thüringer Institut für Nachhaltigkeit und Klimaschutz errechnen die Höhe der Emissionen Deiner Veranstaltung und beraten Dich, wie Du Emissionen vermeiden kannst.

Wenn Du Deine Emissionen anschließend über TheCompensators* kompensierst, stellt das ThINK das Zertifikat “Veranstaltung klimaneutral” aus.

Lies mehr über über das Kompensieren von Veranstaltungen!

EU-Kommission: Zu viele Verschmutzungsrechte verfügbar

CO2 Barometer: EU-Emissionshandel in tiefer Krise

Laut des neusten CO2 Barometers der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) und des Zentrums für Europäische Wirtschaftsforschung, erreicht der EU Emissionshandel nicht seine vorgesehenen Ziele (hier zur Pressemitteilung). Der Report hebt drei Punkte hervor:

  • Der EU Emissionshandel setzt sehr niedrige Anreize, um CO2-Ausstoss zu vermeiden.
  • Die Kosten des Emissionshandel haben bislang sehr wenig Wirkung auf die Standortplanung von Unternehmen gehabt.
  • Es muss untersucht werden, wie man die Regeln des Emissionshandels strenger gestaltet werden können.

TheCompensators* unterstützen die Ergebnisse des CO2-Barometers und ist überzeugt, dass mehr getan werden muss, um den EU Emissionshandel anzupassen und zu verbessern. Wenn du deine eigenen Emissionen kompensieren möchtest, dann klick hier und finde heraus, wie dir TheCompensators* dabei helfen können.

Jetzt über 40 Prozent mehr kompensieren mit dem gleichen Spendenbetrag

Oder kompensiere gleich Deine Emissionen!It is now cheaper to compensate your emissions! The price for pollution rights has decreased a lot in the last months. That is actually bad news – as it should be as expensive as possible to emit climate-damaging greenhouse gases.

However, there is an adavantage for us and for you: We are now able to buy a lot more emissions rights with the same amount of money and delete them forever.

The new price to compensate through TheCompensators* is 6,75 euros for one tonne of CO2. That means that you are able to retire from the market more than 40% more emissions allowances with the same amount of money than you could before..

Learn more how we calculate the price for compensating your emissions with TheCompensators*. Or learn which changes are urgently needed to improve emissions trading to make it more efficient in fighting climate change.

Or compensate your emissions right now!

Deutschland produziert mehr als 25% seines Stroms aus Erneuerbaren

Deutschland erzeugt mehr als ein Viertel seines Strom aus erneuerbaren Quellen.

Das sind fantastische Neuigkeiten – es macht aber erneut deutlich, dass wir eine Kopplung der Obergrenze für CO2-Emissionen mit dem Ausbau der Erneuerbaren benötigen: Wenn die Emissionen durch erneuerbare Emissionen sinken, muss die Zahl der Verschmutzungsrechte entsprechend sinken. Denn sonst bleiben durch den Ausbau von Ökostrom mehr (billige) CO2-Zertifikate für die dreckigen Kohlekraftwerke!

Kompensiere gleich jetzt Deine Emissionen, um die Zahl der verfügbaren Verschmutzungsrechte – und damit die Emissions-Obergrenze – dauerhaft zu senken!

EU erwägt Verknappung der Verschmutzungrechte

Die Europäische Komission erwägt, die Zahl der Verschmutzungsrechte im Europäischen Emissionshandel (ETS) künstlich zu verknappen. Klimaschutz-Kommissarin Connie Hedegaard schlägt dazu vor, die Auktion der Emissionszertifikate so zu verschieben, dass die Verschmutzungsrechte dem Markt zeitweise entzogen werden. Auf diese Weise solle das derzeitige Überangebot bekämpft werden, das die Preise der Zertifikate schon seit Monaten immer weiter abstürzen lässt.

TheCompensators* halten die Kommissionsvorschläge zwar für einen Schritt in die richtige Richtung. Es ist dringend notwendig, die Zahl der Verschmutzungsrechte zu begrenzen, damit die Preise nicht weiter fallen.

Eine zeitlich begrenzte Verknappung der Zertifikate geht allerdings nicht weit genug, um die Probleme des ETS zu lösen. Stattdessen muss die Zahl der Verschmutzungsrechte dauerhaft verringert werden. Nur so wird auch die Grenze der europäischen Emissionen dauerhaft herabgesetzt, um den Klimawandel besser zu bekämpfen.

Solange dies nicht geschieht, kann aber jeder Einzelne die EU-Obergrenze für Emissionen senken – mit einer Spende an TheCompensators*. Wer seine Emissionen mit TheCompensators* kompensiert, senkt die Zahl der verfügbaren ETS-Zertifikate! Sie stehen der Industrie damit nicht mehr zur Verfügung.The European Commission considers to set aside a number of pollution rights in the EU Emissions Trading Scheme (ETS). Climate Action Commissioner Connie Hedegaard suggests a review of the auction time profile of the ETS. The set-aside should limit the over-supply of the scheme with emissions certificates which leads to falling prices for polluting.

TheCompensators* consider the Commission proposal a first step in the right direction. It is urgently necessary to limit the number of available polluting rights in order to prevent emissions prices to drop further.

However a temporary set-aside in our opinion is not the most adequate solution to the problems inherent to the ETS. Instead, a permanent set-aside is needed to permanently lower the cap for European emissions.

In the meantime, everybody can contribute to lower the real EU cap with TheCompensators*: Compensate* your emissions and reduce the number of emissions allowances available to European industry!

TheCompensators* suchen Mitstreiter!

TheCompensators* suchen engagierte Mitstreiter, die Spaß daran haben, sich bei uns zu engagieren! Hast Du Lust,

  • an Inhalten und der Weiterentwicklung unserer Webseite mitzuwirken
  • als Multiplikator die Ideen von TheCompensators* zu kommunizieren
  • die Zukunft von TheCompensators* und der europäischen Klimapolitik mitzugestalten?

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Der European Energy Review berichtet über den Emissionshandel

Die European Energy Review hat einen interessanten Artikel (auf Englisch) über den Europäischen Emissionshandel veröffentlicht. Dort wird darauf hingewiesen, dass zwar so gut wie alle Teilhaber sich darüber einig sind, dass der Emissionshandel reformiert werden muss, es allerdings zahlreiche Ansichtsweisen darüber gibt, wie diese Reformen aussehen sollten.

TheCompensators* sind der Meinung, dass ein sofortiges Stilllegen von CO2-Emissionsrechten nötig ist, um die Überallokation aus dem Markt zu entfernen. So würde man Zeit gewinnen, um einen langfristigen Mechanismus zu entwickeln, welcher die Anzahl an Emissionsrechten an den Erfolg von, zum Beispiel, Politik mit Bezug auf erneuerbare Energien bindet. Dieser Mechanismus sollte dann die Zahl der Emissionsrechte auf dem Markt automatisch und vorhersehbar reduzieren, abhängig von den installierten erneuerbaren Technologien sowie anderen Faktoren. Dadurch würde garantiert werden, dass der Einbau von Solartechnologie oder Windturbinen tatsächlich den CO2-Ausstoss reduziert und nicht Emissionsrechte für schmutzige Technologien wie Braunkohle oder Kohle produziert.

Wie immer weisen TheCompensators* darauf hin, dass es bereits jetzt möglich ist, Emissionen auf dem Markt zu reduzieren, indem man Emussionsrechte über TheCompensators* kauft und löscht.

Spiegel-Redakteur Alexander Neubacher: Warum wir alle kompensieren sollten

Von Alexander Neubacher*

Vor gut einem Jahr bin ich zu einem Ökostromanbieter gewechselt. Nicht wegen des Atomkraftwerks in Fukushima. Sondern wegen des Braunkohlekraftwerks in Jänschwalde. Wenn man über die Autobahn von Berlin Richtung Cottbus fährt, sieht man es schon von Weitem: neun gigantische Türme, jeder einzelne so groß, dass der Berliner Dom hineinpasste. Der Dampf, der aus den Schloten steigt, verfinstert den Himmel. Ich bin kein Hardcore-Öko. Aber das war zuviel. Ich kündigte.

Als Ökostromkunde fühlte ich mich gleich viel besser. Es war auch ganz leicht. Karte ausfüllen, Zählerstand durchgeben, fertig. Sogar unser alter Zählerkasten neben der Kellertreppe blieb uns erhalten. “Je mehr sauber erzeugter Strom verlangt wird, umso größer wird der Anteil an regenerativen Energien”, hieß es in der Broschüre, die mir mein neuer Stromanbieter zusammen mit unserem Willkommensgeschenk, einer Art Jutetasche, in die Post getan hatte. Mein Wechsel sei “ein persönlicher Beitrag zur CO2-Reduzierung”.

CO2 eingespart – oder?

Tatsächlich sollte man ja glauben, dass es für das Klima von Vorteil ist, wenn mein Strom jetzt in skandinavischen Wasserkraftwerken erzeugt wird, statt im Braunkohlekraftwerk Jänschwalde. Doch so ist es leider nicht. In Wahrheit wird durch meinen Wechsel nicht ein einziges Gramm CO2 eingespart. Das klingt verrückt. Und irgendwie ist es das auch. Aber es stimmt, leider.

Verantwortlich sind die Emissionszertifikate, die das Kraftwerk Jänschwalde bislang einsetzen musste, um mich mit Braunkohlestrom zu versorgen. Was passiert mit diesen Zertifikaten, jetzt, wo wegen meiner Kündigung in Jänschwalde etwas weniger Braunkohle verfeuert wird? Hat mein Ex-Stromversorger sie auf die Bank gebracht, als Reserve für schlechte Zeiten? Hat er sie in eine Schublade gelegt? Oder sie sich übers Bett gehängt, als Erinnerung an unsere gemeinsame Zeit?

Wie die Emissionen in das nächte Braunkohlekraftwerk wanderten

Natürlich nicht. Er hat sie verkauft; das geht ganz schnell. Ein Händler an der Energiebörse in Leipzig hat es mir gezeigt. Es brauchte genau zwei Mausklicks, schon hatte eine beträchtliche Anzahl Emissionszertifikate den Besitzer gewechselt. Verschmutzungsrechte werden in ganz Europa gebraucht, ob in der spanischen Zementindustrie oder in der polnischen Braunkohle. Niemand lässt sie verfallen, kein Zertifikat bleibt ungenutzt. Vor meinem geistigen Auge erscheint jetzt immer das Braunkohlekraftwerk Belchatow, ein paar Kilometer weiter östlich von Jänschwalde in Polen.

Das Zertifikatesystem der Europäischen Union sorgt auch dafür, dass viele gutgemeinte Ökotipps zur CO2-Vermeidung nicht den geringsten Nutzen haben. Die Energiesparbirne ist fürs Klima ebenso sinnlos wie das brave Ausschalten der Stand-by-Taste. Wir Stromverbraucher haben keinen Einfluss darauf, wie viel CO2 in Europa in die Luft geblasen wird. Darüber entscheidet ganz allein die Europäische Union, denn nur sie legt fest, wieviele CO2-Verschmutzungszertifikate insgesamt ausgeben werden.

Die traurige Wahrheit ist, dass ein Stromsparer wie ich dem Klima sogar schadet. Mein Verhalten führt dazu, dass der Börsenpreis für CO2-Zertifikate tendenziell sinkt. Die Verschmutzungsrechte werden billiger; das freut inbesondere die schmutzigsten Industrien. Durch Leute wie mich kommen die CO2-Schleudern günstiger an Zertifikate heran, als es sonst der Fall wäre. Je mehr öko ich bin, desto geringer ist für sie der Anreiz, in CO2-sparende Technik zu investieren.

Der Ausweg: Kompensieren!

Der einzige Ausweg aus diesem Dilemma besteht darin, CO2-Zertifikate vom Markt verschwinden zu lassen. Es kommt darauf an, den Emissionshandel zu seinem Verbündeten zu machen. Das klingt langweilig und unglamourös und erregt auch viel weniger Aufmerksamkeit als sich von einem Kühlturm abzuseilen, ein Gleisbett zu schottern oder sich irgendwo anzuketten. Doch wenn es nicht um Selbstveredelung geht soll, sondern um Weltverbesserung, ist es der richtige Weg.

Ein Experiment: Wie wir ein Braunkohlekraftwerk stilllegen!

Etwa 17 Prozent des in Deutschland verbrauchten Stroms stammen inzwischen aus erneuerbaren Energien, sind also CO2-frei. Mal angenommen, 17 Prozent der deutschen Stromverbraucher, das sind 6,8 Millionen Haushalte, würden sich spontan entscheiden, die ihrem Stromverbrauch entsprechenden Verschmutzungsrechte zu kaufen und zu löschen: Mehr als zwölf Millionen Zertifikate wären auf einen Schlag vom Markt verschwunden. Das entspricht etwa der Menge an Zertifikaten, die das Kraftwerk Jänschwalde derzeit jährlich hinzukaufen muss. Rein rechnerisch wäre es mit einer solchen Aktion also möglich, eine der größten CO2-Schleudern der Welt für fast ein halbes Jahr zwangsweise stillzulegen.

In der Realität würde die Aktion natürlich nicht konzentriert Jänschwalde treffen, sondern alle Fabriken und Kraftwerke, die auf Zertifikate angewiesen sind. Der Börsenpreis für
Verschmutzungsrechte würde tendenziell steigen. Die Suche der europäischen Kraftwerksbetreiber nach Einsparpotentialen bekäme neuen Schwung. Es wäre auch interessant zu sehen, welche politischen Debatten über den – stark verbesserungswürdigen – Emissionshandel eine solche Aktion auslösen würde.
Ein spannendes Experiment, oder? Ich bin dabei!

Alexander Neubacher ist Redakteur des Nachrichtenmagazins Spiegel.
Er hat kürzlich das Buch “
Ökofimmel – Wie wir versuchen, die Welt zu retten – und was wir damit anrichten” veröffentlicht.

TheCompensators* würden bei weitem nicht alles unterschreiben, was Neubacher in seinem Buch schreibt. Doch in einem hat er Recht: Er kommt zu dem Schluss, dass es nicht ausreicht, Emissionen einzusparen. Stattdessen müsse jeder Mensch, der das Klima schützen will, seine Emissionen kompensieren – damit die eingesparten Emissionen nicht an anderer Stelle wieder in die Luft gepustet werden können.

Du möchtest das Buch lesen? Dann kaufe es am besten über Planethelp und tu damit TheCompensators* etwas Gutes!

Oder möchtest Du gleich Deine Emissionen kompensieren?

 

Kompensieren ist jetzt noch schöner

Kompensieren ist jetzt noch schöner geworden!

Wie Ihr vielleicht schon bemerkt habt, haben TheCompensators* eine neue Internetseite. Wir hoffen, dass die Besucher unserer Website durch das neue Layout und die neue Struktur schneller und einfacher alle wichtigen Inhalte der Seite finden.

Achja – wir haben auch ein neues Spendenmodul – netterweise geschrieben vom Profi Gerrit. Testet es auf der Stelle – und kompensiert Eure Emissionen!

P.S. Bestimmt hat sich auf der Seite der eine oder andere Fehler eingeschlichen. Bitte schickt uns doch einen kurzen Hinweis – unten in den Kommentaren oder über das Kontaktformular!

Forscher fordern dringende Reform des EU-Emissionshandels

In einem interessanten Artikel  in der European Energy Review haben Thomas Spencer and Emmanuel Guérin, beide Forscher am IDDRI, erklärt, warum der Emissionshandel ein wichtiger Teil der europäischen (und darum auch der globalen) Klimapolitik ist.

Sie zeigen zwei Mängel des Emissionshandels auf und schlagen zwei Lösungsansätze vor. Einerseits gibt es aktuell ein Überangebot an Zertifikaten. Andererseits gibt es Unsicherheit was die EU-Politik zum Emissionshandel nach 2020 betrifft.

Die Herangehensweise, die die zwei Autoren vorschlagen beinhaltet eine Stärkung der langfristigen CO2-Deckelung basierend auf das von der EU gesetztem Ziel einer Reduzierung von Treibhausgasen um 80% bis 2050 und einer genaueren Festlegung der mittelfristigen Ziele bis 2030.

Weiterhin weisen sie darauf hin, dass die EU-Kommission die Möglichkeit hat, das Angebot an Zertifikaten für kurze Zeiträume einzuschränken. Allerdings verzögert dies nur Emission dieser Emissionsrechte – sie werden also nicht gelöscht.

Darum weisen TheCompensators* darauf hin, dass die Zivilgesellschaft – also auch Sie – dazu beitragen können, die Verfügbarkeit von Emissionsrechten zu reduzieren, indem Sie CO2-Emissionen kaufen und löschen. Diese Zertifikate werden dann endgültig vom Markt entfernt und können nie mehr genutzt werden.

Ein kleiner Schritt in die richtige Richtung: Flugverkehr in den Europäischen Emissionshandel aufgenommen

Trotz heftigen Protests aus der Luftfahrtindustrie muss sie seit dem 01. Januar 2012 die Emissionen aller in der EU landenden oder startenden Flüge im Europäischen Emissionshandel kompensieren. Besonders amerikanische und chinesische Fluglinien haben versucht dies mit allen Mitteln zu verhindern. Am 21. Dezember 2011 hat der Europäische Gerichtshof (EuGH), jedoch entschieden, dass auch internationale Airlines die Emissionen für Flüge in die und aus der EU kompensieren müssen. Die amerikanischen Airlines wie auch die chinesischen Airlines kündigen jedoch weiteren Widerstand an. Unterdessen haben einige europäische Airlines bereits begonnen Emissionen zu kaufen, während z.B. der Bundesverband der Deutschen Industrie (BDI) den Emissionshandel für Fluglinien erklärt und kritisiert.

Angesichts der großen Menge an Emissionsrechten und ihrer weitestgehend kostenlosen Allokation, halten TheCompensators* die Aufregung für nicht gerechtfertigt und fordern, dass weniger Emissionsrechte ausgegeben werden sollten sowie ein größerer Teil kostenpflichtig versteigert werden sollte. Für 2012 wird dem Flugverkehr die Menge von 221.420.279 Tonnen CO2  zugewiesen. Davon werden 2012 85% umsonst ausgegeben und 15% versteigert. Ab 2013 werden 82% umsonst ausgegeben, 15% versteigert und es gibt eine Reserve von 3% z.B. für neue Airlines. Es gibt auch Meinungen, dass die Fluglinien sogar am ETS verdienen  könnten.

Als Fazit bleibt, dass mit der Aufnahme des Flugverkehrs in den Europäischen Emissionshandel ein wichtiger Schritt getan wurde. Nach wie vor ist jedoch nur ein geringer Teil der Emissionen des Flugverkehrs kostenpflichtig.

Daher fordern TheCompensators* dazu auf, die Emissionen für unvermeidbare Flüge weiterhin selbst durch Spenden zu löschen.

EU-Plan für den Weg in eine CO2-neutrale Wirtschaft

Diese Meldung gibt es leider nur auf englisch.

Sie wollen das ändern? TheCompensators* suchen Unterstützung! Melden Sie sich doch kurz bei uns, wenn Sie Interesse haben.

Und unterstützen Sie unsere Arbeit – kompensieren Sie Ihre Emissionen!

Einkaufen, um TheCompensators* zu unterstützen

Wir freuen uns, ankündigen zu dürfen, dass TheCompensators* rechtzeitig zur Adventszeit Mitglied von PlanetHelp geworden sind.

PlanetHelp ist eine Organisation, die dabei hilft, Spenden durch Online-Shopping einzusammeln. Mit anderen Worten: Sie können einen Beitrag zu unserer Arbeit machen, während Sie im Internet einkaufen.

Sie zahlen genau denselben Preis, den alle anderen Zahlen und wir erhalten einen bestimmten Prozentsatz des Kaufwertes vom Verkäufer.

Eine ganze Reihe von Onlineshops haben sich bereiterklärt, mit PlanetHelp zusammenzuarbeiten, also wird definitiv für jeden etwas dabei sein.

Also, denken Sie an uns während Sie Ihre Online-Weihnachtseinkäufe machen (und bei allen anderen Einkäufen natürlich auch). Es wird Sie keinen Cent kosten, aber uns wird es viel bedeuten.

Beginnen Sie jetzt mit dem Einkauf und kompensieren Sie dabei Emissionen!

Zu langsame Integration des europäischen Energiemarktes erschwert Klimaschutz

Ein aktuelle Studie (http://www.roadmap2050.eu/pp2030; auf Englisch) der European Climate Foundation über den europäischen Energiesektor zeigt, dass:

„Ein physisch und kommerziell integrierter europäischer Elektrizitätsmarkt mit höherer Vergleichbarkeit der nationalen rechtlichen Rahmenbedingungen und einem ausreichend restriktivem CO2-Regime bilden die Grundlage, um die bestehenden Treibhausgas-Reduktion auf erschwingliche, verlässliche und sichere Weise zu erreichen. Allerdings hinkt die Integration der Märkte nach und der aktuelle lineare ETS-Reduktionsfaktor von 1,74% muss an das Ziel einer 80%igen inländischen Treibhausgas-Reduktion bis 2050 angepasst werden.“

TheCompensators* sind auch der Ansicht, dass der ETS-Reduktionsfaktor angepasst werden muss. Anstatt darauf zu warten, dass die Politik dies tut, können Sie schön heute mit TheCompensators* Emissionen löschen!

Wie das geht, finden Sie hier heraus.

Schenken Sie gelöschte Emissionszertifikate!

Schenken Sie sinnvoll! Zertifikate von TheCompensators* zu WeihnachtenSie sind noch auf der Suche nach einem Weihnachtsgeschenk? Schenken Sie etwas Sinnvolles: Klimaschutz!

Im südafrikansichen Durban beraten die Nationen darüber, wie die Erderwärmung begrenzt und das Klima geschützt werden kann. Bislang scheinen die Chancen aber erneut schlecht zu stehen, dass die notwendigen Entscheidungen auch tatsächlich getroffen werden.

Sie aber haben die Chance, selbst aktiv zu werden und den Klimaschutz voranzubringen! Kompensieren Sie Ihre Emissionen, oder setzen Sie einfach ein Zeichen: Spenden Sie an TheCompensators*, damit wir dem Europäischen Emissionshandel Verschmutzungsrechte entziehen können. Dann sinkt die Menge an Emissionen, die die europäische Industrie in die Luft pusten darf.

Wenn Sie Emissionszertifikate verschenken wollen, schreiben Sie uns nach ihrer Spende eine kurze E-Mail an info_at_thecompensators.org. Zusätzlich zur Spendenbescheinigung erhalten Sie von uns dann ein Weihnachtszertifikat über die gelöschten Emissionen.

Kompensieren Sie jetzt!

Sie können auch ihre Weihnachtsgeschenke einkaufen, und dabei TheCompensators* unterstützen – ohne einen Pfennig mehr zu bezahlen. Das ist ganz einfach!

100 Tonnen CO2 gelöscht!

Wir haben es geschafft: TheCompensators* haben erneut Verschmutzungsrechte für 100 Tonnen CO2 gelöscht! Sie stehen der europäischen Industrie damit nicht mehr zur Verfügung. Lesen Sie die Bestätigung der erfolgreichen Löschung.

Wir danken allen Spendern und Mitgliedern für ihre Unterstützung und Hilfe.

Wenn Sie endlich auch einmal spenden oder es wieder tun wollen – kein Problem: Kompensieren Sie Ihre Emissionen jetzt auf der Stelle.

TheCompensators* sind nach Anti-AKW-Demonstration alles andere als geknickt

Hunderte von Origami-Kranichen mit Ihrer Hilfe gefaltet!

Laut Schätzungen haben bis zu 100.000 Menschen an der Berliner Anti-AKW-Demonstration teilgenommen und damit ein klares Signal ausgesendet, dass es in allen Teilen der deutschen Bevölkerung starke Empfindungen gegen Atomenergie und für die Entwicklung sauberer Technologien gibt.

Viele große und kleine Demonstraten haben uns an unserem Stand besucht, um uns dabei zu helfen, etwa 400 Origami-Kraniche zu falten und viele interessante Diskussionen zu halten. Also, obwohl wir unser Ziel, 1000 Kraniche zu falten, verfehlt haben, sind wir sehr zufrieden mit dem Verlauf des vergangenen Samstag, sowohl was die Stellungnahme gegen Atomkraft als auch unsere Unterstützung für das japanische Volk angeht.

Wir falten weiterhin Origami-Kraniche. Wenn Sie uns unterstützen wollen, falten auch Sie (mindestens) einen Kranich und senden Sie uns ein Foto davon! Wir veröffentlichen es auf unserer Internetseite. Wer eine Anleitung zum Kranich-Falten benötigt, wird übrigens hier fündig.

Nochmals vielen herzlichen Dank an alle, die uns am Samstag unterstützt haben!

1000 Kraniche gegen Atomkraft

Wir falten 1000 Origami-Kraniche – und knicken beim Thema Atomkraft nicht ein

Am Samstag, den 26. März 2011, unterstützen auch TheCompensators* die bundesweiten Proteste gegen Atomkraft und für echten Klimaschutz. Die Geschehnisse in Japan haben wieder einmal verdeutlicht, welche Gefahren die Nutzung von Atomenergie birgt und wie unkontrollierbar diese ist.

TheCompensators* sehen in der Atomkraft keine saubere Energie und keine Lösung im Kampf gegen den Klimawandel  – denn sie verzögert den Ausbau der erneuerbaren Energien. Diese aber sind notwendig, um das Klimawandel aufzuhalten. Dies ist auch das Ziel, für das TheCompensators* sich mit ihrem Engagement beim Emissionshandel einsetzen.

Mit unserer Aktion auf der Demonstration am Samstag sprechen wir zugleich dem japanischen Volk unser tiefstes Mitgefühl aus. Wir werden dafür einer japanischen Tradition folgen – die besagt, dass derjenige, der 1000 Origami-Kraniche faltet, einen Wunsch frei hat.

Unser Wunsch ist es, der Nutzung von Atomenergie ein Ende zu setzen, grüne Technologien zu fördern und den Klimawandel wirksam zu bekämpfen. Darum werden wir am Samstag mit unserem Stand bei der Abschluss-Kundgebung der Anti-Atom-Demo in der Straße des 17. Juni in Berlin vertreten sein. Wir werden dort versuchen, 1000 Emissionszertifikate zu Origami-Kranichen zu falten – und setzen dabei auf Ihre Hilfe!

Falls Sie nicht in Berlin sind, können Sie auch in anderen Städten in Deutschland an den Anti-Atom-Demonstrationen teilnehmen. Mehr Informationen finden Sie hier.

Wir freuen uns, Sie am Samstag zu sehen!

Schenken Sie gelöschte Emissionszertifikate!

Schenken Sie sinnvoll! Zertifikate von TheCompensators* zu WeihnachtenSie sind noch auf der Suche nach einem Weihnachtsgeschenk? Schenken Sie etwas Sinnvolles: Klimaschutz!

Im mexikanischen Cancún beraten die Nationen darüber, wie die Erderwärmung begrenzt und das Klima geschützt werden kann. Bislang scheinen die Chancen aber erneut schlecht zu stehen, dass die notwendigen Entscheidungen auch tatsächlich getroffen werden.

Sie aber haben die Chance, selbst aktiv zu werden und den Klimaschutz voranzubringen! Kompensieren Sie Ihre Emissionen, oder setzen Sie einfach ein Zeichen: Spenden Sie an TheCompensators*, damit wir dem Europäischen Emissionshandel Verschmutzungsrechte entziehen können und die Menge an Emissionen sinkt, die die europäische Industrie in die Luft pusten darf.

Wenn Sie Emissionszertifikate verschenken wollen, schreiben Sie uns nach ihrer Spende eine kurze E-Mail an info_at_thecompensators_punkt_org. Zusätzlich zur Spendenbescheinigung erhalten Sie von uns dann ein Weihnachtszertifikat über die gelöschten Emissionen.

Spenden Sie jetzt!

Zehn Tonnen CO2 vernichtet am 10.10.10

TheCompensators haben es angepackt – und geschafft! Zum internationalen Klimaaktionstag am 10.10.10 können wir zehn Tonnen Kohlenstoffdioxid (CO2) vernichten.

Gemeinsam mit anderen Initiativen wie den Klimapiraten waren TheCompensators* am Sonntag am Brandenburger Tor in Berlin vor Ort. Im Rahmen der großen Umstöpsel-Party haben wir dort Emissionszertifikate verkauft – und klimaneutralen Kuchen. Der Einsatz hat sich gelohnt: Mit den Einnahmen von rund 170 Euro werden wir in den kommenden Tagen Verschmutzungsrechte über zehn Tonnen CO2 stilllegen! Diese stehen im Europäischen Emissionshandelssystem (ETS) nun nicht mehr für die Industrie zur Verfügung.

Wir danken allen Spendern und den Organisatoren von 350.org und der 10:10-Kampagne für den erfolgreichen weltweiten Aktionstag!

TheCompensators* packen es an am 10.10.10

Am Sonntag, den 10.10.10., werden TheCompensators* am “Global Day of Doing” teilnehmen. Dieser weltweite Aktionstag wird gemeinsam von 350.org und der 10:10-Kampagne koordiniert. Wir freuen uns, dass die Berliner Aktion als Hauptevent für Europa auserkoren wurde und hoffen, dass daher viele Augen gen Berlin gerichtet sein werden.

Unter dem Motto “Berlin stöpselt um” werden unsere Partner von den Klimapiraten symbolisch Haushalte, Krankenhäuser und andere Stromnutzer von einem Energiepark aus fossilen und nuklearen Kraftwerken in einen grünen Energiepark umstöpseln. Besucher der Aktion haben die Gelegenheit, diesem Beispiel auch sofort selber zu folgen und ihren Stromanbieter wechseln. Alles, was dafür benötigt wird, ist die Nummer des Stromzählers.

TheCompensators* werden an ihrem Stand nicht nur Informationen zu ihrer Tätigkeit geben, sondern auch Emissionszertifikate verkaufen. Besucher, die eine kleine Stärkung benötigen, können bei uns ein Stück selbstgebackenen Kuchen erstehen – das Geld wird selbstverständlich sofort in den Kauf und die Vernichtung weiterer Verschmutzungsrechte investiert.

Also: Wenn Sie uns einmal persönlich kennenlernen oder herausfinden wollen, wie einfach es ist, einen konkreten Beitrag zur Reduzierung des CO2-Ausstoßes zu leisten, dann sollten die Veranstaltung am Sonntag auf keinen Fall verpassen!

Sie finden uns am 10.10.10 ab 11.00 Uhr am Pariser Platz vor dem Brandenburger Tor.

TheCompensators* unterschreiben Brief an EU-Präsidenten

TheCompensators* haben einen Brief an den EU Ratspräsidenten Herman Van Rompuy unterschrieben. Der Brief wurde von unseren Freunden bei Sandbag initiiert, einer britischen Organisation, die das öffentliche Bewusstsein über den Emissionshandel stärken möchte.

In dem Brief wird Van Rompuy dazu aufgefordert, den Ausstoß von Klimagasen in der gesamten EU um 30% zu reduzieren, wenn nicht sogar mehr. Dieses Ziel ist bereits zur Hälfte erreicht, was klar zeigt, dass eine solche Reduktion mehr als machbar ist. Zudem ist die EU in einer einmaligen Position, um durch das Setzen ehrgeiziger Ziele eine Vorbildrolle in der Welt einzunehmen. TheCompensators* unterstützen dieses Ziel voll und ganz.

Wenn Sie den Brief unterschreiben wollen, benutzen Sie bitte den folgenden Link.

Die Anti-Atom-Kette: Demonstriert gegen Kernenergie!

Der Konflikt um den Atomausstieg spitzt sich zu: In Kürze wird darüber entschieden, ob die Pannenreaktoren Krümmel und Brunsbüttel vor der Haustür Hamburgs wieder ans Netz gehen – oder für immer abgeschaltet bleiben. Nach der Landtagswahl in Nordrhein-Westfalen Anfang Mai gehen die Verhandlungen zwischen Regierung und Atomkonzernen über längere Laufzeiten für Atomreaktoren in die heiße Phase.

Somit stehen wir am energiepolitischen Scheideweg: Setzt Deutschland weiter auf Atomenergie – oder konsequent auf den Ausbau erneuerbarer Energien?

Es ist an der Zeit, ein spektakuläres Signal an Bundesregierung und Energiekonzerne zu richten: Auf Atomkraft setzen? Nicht mit uns! Mit zigtausenden Menschen wird ein breites Bündnis von Umweltschutzorganisationen und engagierten Menschen am 24. April 2010 eine große Aktions- und Menschenkette zwischen den Reaktoren Krümmel und Brunsbüttel bilden – zwei Tage vor dem Jahrestag der Reaktorkatastrophe von Tschernobyl (26. April 1986).

Informationen zu Anreise, Verlauf der Kette, aufrufenden Organisationen und mehr sind hier zu finden.

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