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Der European Energy Review berichtet über den Emissionshandel

Die European Energy Review hat einen interessanten Artikel (auf Englisch) über den Europäischen Emissionshandel veröffentlicht. Dort wird darauf hingewiesen, dass zwar so gut wie alle Teilhaber sich darüber einig sind, dass der Emissionshandel reformiert werden muss, es allerdings zahlreiche Ansichtsweisen darüber gibt, wie diese Reformen aussehen sollten.

TheCompensators* sind der Meinung, dass ein sofortiges Stilllegen von CO2-Emissionsrechten nötig ist, um die Überallokation aus dem Markt zu entfernen. So würde man Zeit gewinnen, um einen langfristigen Mechanismus zu entwickeln, welcher die Anzahl an Emissionsrechten an den Erfolg von, zum Beispiel, Politik mit Bezug auf erneuerbare Energien bindet. Dieser Mechanismus sollte dann die Zahl der Emissionsrechte auf dem Markt automatisch und vorhersehbar reduzieren, abhängig von den installierten erneuerbaren Technologien sowie anderen Faktoren. Dadurch würde garantiert werden, dass der Einbau von Solartechnologie oder Windturbinen tatsächlich den CO2-Ausstoss reduziert und nicht Emissionsrechte für schmutzige Technologien wie Braunkohle oder Kohle produziert.

Wie immer weisen TheCompensators* darauf hin, dass es bereits jetzt möglich ist, Emissionen auf dem Markt zu reduzieren, indem man Emussionsrechte über TheCompensators* kauft und löscht.

Spiegel-Redakteur Alexander Neubacher: Warum wir alle kompensieren sollten

Von Alexander Neubacher*

Vor gut einem Jahr bin ich zu einem Ökostromanbieter gewechselt. Nicht wegen des Atomkraftwerks in Fukushima. Sondern wegen des Braunkohlekraftwerks in Jänschwalde. Wenn man über die Autobahn von Berlin Richtung Cottbus fährt, sieht man es schon von Weitem: neun gigantische Türme, jeder einzelne so groß, dass der Berliner Dom hineinpasste. Der Dampf, der aus den Schloten steigt, verfinstert den Himmel. Ich bin kein Hardcore-Öko. Aber das war zuviel. Ich kündigte.

Als Ökostromkunde fühlte ich mich gleich viel besser. Es war auch ganz leicht. Karte ausfüllen, Zählerstand durchgeben, fertig. Sogar unser alter Zählerkasten neben der Kellertreppe blieb uns erhalten. “Je mehr sauber erzeugter Strom verlangt wird, umso größer wird der Anteil an regenerativen Energien”, hieß es in der Broschüre, die mir mein neuer Stromanbieter zusammen mit unserem Willkommensgeschenk, einer Art Jutetasche, in die Post getan hatte. Mein Wechsel sei “ein persönlicher Beitrag zur CO2-Reduzierung”.

CO2 eingespart – oder?

Tatsächlich sollte man ja glauben, dass es für das Klima von Vorteil ist, wenn mein Strom jetzt in skandinavischen Wasserkraftwerken erzeugt wird, statt im Braunkohlekraftwerk Jänschwalde. Doch so ist es leider nicht. In Wahrheit wird durch meinen Wechsel nicht ein einziges Gramm CO2 eingespart. Das klingt verrückt. Und irgendwie ist es das auch. Aber es stimmt, leider.

Verantwortlich sind die Emissionszertifikate, die das Kraftwerk Jänschwalde bislang einsetzen musste, um mich mit Braunkohlestrom zu versorgen. Was passiert mit diesen Zertifikaten, jetzt, wo wegen meiner Kündigung in Jänschwalde etwas weniger Braunkohle verfeuert wird? Hat mein Ex-Stromversorger sie auf die Bank gebracht, als Reserve für schlechte Zeiten? Hat er sie in eine Schublade gelegt? Oder sie sich übers Bett gehängt, als Erinnerung an unsere gemeinsame Zeit?

Wie die Emissionen in das nächte Braunkohlekraftwerk wanderten

Natürlich nicht. Er hat sie verkauft; das geht ganz schnell. Ein Händler an der Energiebörse in Leipzig hat es mir gezeigt. Es brauchte genau zwei Mausklicks, schon hatte eine beträchtliche Anzahl Emissionszertifikate den Besitzer gewechselt. Verschmutzungsrechte werden in ganz Europa gebraucht, ob in der spanischen Zementindustrie oder in der polnischen Braunkohle. Niemand lässt sie verfallen, kein Zertifikat bleibt ungenutzt. Vor meinem geistigen Auge erscheint jetzt immer das Braunkohlekraftwerk Belchatow, ein paar Kilometer weiter östlich von Jänschwalde in Polen.

Das Zertifikatesystem der Europäischen Union sorgt auch dafür, dass viele gutgemeinte Ökotipps zur CO2-Vermeidung nicht den geringsten Nutzen haben. Die Energiesparbirne ist fürs Klima ebenso sinnlos wie das brave Ausschalten der Stand-by-Taste. Wir Stromverbraucher haben keinen Einfluss darauf, wie viel CO2 in Europa in die Luft geblasen wird. Darüber entscheidet ganz allein die Europäische Union, denn nur sie legt fest, wieviele CO2-Verschmutzungszertifikate insgesamt ausgeben werden.

Die traurige Wahrheit ist, dass ein Stromsparer wie ich dem Klima sogar schadet. Mein Verhalten führt dazu, dass der Börsenpreis für CO2-Zertifikate tendenziell sinkt. Die Verschmutzungsrechte werden billiger; das freut inbesondere die schmutzigsten Industrien. Durch Leute wie mich kommen die CO2-Schleudern günstiger an Zertifikate heran, als es sonst der Fall wäre. Je mehr öko ich bin, desto geringer ist für sie der Anreiz, in CO2-sparende Technik zu investieren.

Der Ausweg: Kompensieren!

Der einzige Ausweg aus diesem Dilemma besteht darin, CO2-Zertifikate vom Markt verschwinden zu lassen. Es kommt darauf an, den Emissionshandel zu seinem Verbündeten zu machen. Das klingt langweilig und unglamourös und erregt auch viel weniger Aufmerksamkeit als sich von einem Kühlturm abzuseilen, ein Gleisbett zu schottern oder sich irgendwo anzuketten. Doch wenn es nicht um Selbstveredelung geht soll, sondern um Weltverbesserung, ist es der richtige Weg.

Ein Experiment: Wie wir ein Braunkohlekraftwerk stilllegen!

Etwa 17 Prozent des in Deutschland verbrauchten Stroms stammen inzwischen aus erneuerbaren Energien, sind also CO2-frei. Mal angenommen, 17 Prozent der deutschen Stromverbraucher, das sind 6,8 Millionen Haushalte, würden sich spontan entscheiden, die ihrem Stromverbrauch entsprechenden Verschmutzungsrechte zu kaufen und zu löschen: Mehr als zwölf Millionen Zertifikate wären auf einen Schlag vom Markt verschwunden. Das entspricht etwa der Menge an Zertifikaten, die das Kraftwerk Jänschwalde derzeit jährlich hinzukaufen muss. Rein rechnerisch wäre es mit einer solchen Aktion also möglich, eine der größten CO2-Schleudern der Welt für fast ein halbes Jahr zwangsweise stillzulegen.

In der Realität würde die Aktion natürlich nicht konzentriert Jänschwalde treffen, sondern alle Fabriken und Kraftwerke, die auf Zertifikate angewiesen sind. Der Börsenpreis für
Verschmutzungsrechte würde tendenziell steigen. Die Suche der europäischen Kraftwerksbetreiber nach Einsparpotentialen bekäme neuen Schwung. Es wäre auch interessant zu sehen, welche politischen Debatten über den – stark verbesserungswürdigen – Emissionshandel eine solche Aktion auslösen würde.
Ein spannendes Experiment, oder? Ich bin dabei!

Alexander Neubacher ist Redakteur des Nachrichtenmagazins Spiegel.
Er hat kürzlich das Buch “
Ökofimmel – Wie wir versuchen, die Welt zu retten – und was wir damit anrichten” veröffentlicht.

TheCompensators* würden bei weitem nicht alles unterschreiben, was Neubacher in seinem Buch schreibt. Doch in einem hat er Recht: Er kommt zu dem Schluss, dass es nicht ausreicht, Emissionen einzusparen. Stattdessen müsse jeder Mensch, der das Klima schützen will, seine Emissionen kompensieren – damit die eingesparten Emissionen nicht an anderer Stelle wieder in die Luft gepustet werden können.

Du möchtest das Buch lesen? Dann kaufe es am besten über Planethelp und tu damit TheCompensators* etwas Gutes!

Oder möchtest Du gleich Deine Emissionen kompensieren?

 

Kompensieren ist jetzt noch schöner

Kompensieren ist jetzt noch schöner geworden!

Wie Ihr vielleicht schon bemerkt habt, haben TheCompensators* eine neue Internetseite. Wir hoffen, dass die Besucher unserer Website durch das neue Layout und die neue Struktur schneller und einfacher alle wichtigen Inhalte der Seite finden.

Achja – wir haben auch ein neues Spendenmodul – netterweise geschrieben vom Profi Gerrit. Testet es auf der Stelle – und kompensiert Eure Emissionen!

P.S. Bestimmt hat sich auf der Seite der eine oder andere Fehler eingeschlichen. Bitte schickt uns doch einen kurzen Hinweis – unten in den Kommentaren oder über das Kontaktformular!

Forscher fordern dringende Reform des EU-Emissionshandels

In einem interessanten Artikel  in der European Energy Review haben Thomas Spencer and Emmanuel Guérin, beide Forscher am IDDRI, erklärt, warum der Emissionshandel ein wichtiger Teil der europäischen (und darum auch der globalen) Klimapolitik ist.

Sie zeigen zwei Mängel des Emissionshandels auf und schlagen zwei Lösungsansätze vor. Einerseits gibt es aktuell ein Überangebot an Zertifikaten. Andererseits gibt es Unsicherheit was die EU-Politik zum Emissionshandel nach 2020 betrifft.

Die Herangehensweise, die die zwei Autoren vorschlagen beinhaltet eine Stärkung der langfristigen CO2-Deckelung basierend auf das von der EU gesetztem Ziel einer Reduzierung von Treibhausgasen um 80% bis 2050 und einer genaueren Festlegung der mittelfristigen Ziele bis 2030.

Weiterhin weisen sie darauf hin, dass die EU-Kommission die Möglichkeit hat, das Angebot an Zertifikaten für kurze Zeiträume einzuschränken. Allerdings verzögert dies nur Emission dieser Emissionsrechte – sie werden also nicht gelöscht.

Darum weisen TheCompensators* darauf hin, dass die Zivilgesellschaft – also auch Sie – dazu beitragen können, die Verfügbarkeit von Emissionsrechten zu reduzieren, indem Sie CO2-Emissionen kaufen und löschen. Diese Zertifikate werden dann endgültig vom Markt entfernt und können nie mehr genutzt werden.

Ein kleiner Schritt in die richtige Richtung: Flugverkehr in den Europäischen Emissionshandel aufgenommen

Trotz heftigen Protests aus der Luftfahrtindustrie muss sie seit dem 01. Januar 2012 die Emissionen aller in der EU landenden oder startenden Flüge im Europäischen Emissionshandel kompensieren. Besonders amerikanische und chinesische Fluglinien haben versucht dies mit allen Mitteln zu verhindern. Am 21. Dezember 2011 hat der Europäische Gerichtshof (EuGH), jedoch entschieden, dass auch internationale Airlines die Emissionen für Flüge in die und aus der EU kompensieren müssen. Die amerikanischen Airlines wie auch die chinesischen Airlines kündigen jedoch weiteren Widerstand an. Unterdessen haben einige europäische Airlines bereits begonnen Emissionen zu kaufen, während z.B. der Bundesverband der Deutschen Industrie (BDI) den Emissionshandel für Fluglinien erklärt und kritisiert.

Angesichts der großen Menge an Emissionsrechten und ihrer weitestgehend kostenlosen Allokation, halten TheCompensators* die Aufregung für nicht gerechtfertigt und fordern, dass weniger Emissionsrechte ausgegeben werden sollten sowie ein größerer Teil kostenpflichtig versteigert werden sollte. Für 2012 wird dem Flugverkehr die Menge von 221.420.279 Tonnen CO2  zugewiesen. Davon werden 2012 85% umsonst ausgegeben und 15% versteigert. Ab 2013 werden 82% umsonst ausgegeben, 15% versteigert und es gibt eine Reserve von 3% z.B. für neue Airlines. Es gibt auch Meinungen, dass die Fluglinien sogar am ETS verdienen  könnten.

Als Fazit bleibt, dass mit der Aufnahme des Flugverkehrs in den Europäischen Emissionshandel ein wichtiger Schritt getan wurde. Nach wie vor ist jedoch nur ein geringer Teil der Emissionen des Flugverkehrs kostenpflichtig.

Daher fordern TheCompensators* dazu auf, die Emissionen für unvermeidbare Flüge weiterhin selbst durch Spenden zu löschen.

EU-Plan für den Weg in eine CO2-neutrale Wirtschaft

Diese Meldung gibt es leider nur auf englisch.

Sie wollen das ändern? TheCompensators* suchen Unterstützung! Melden Sie sich doch kurz bei uns, wenn Sie Interesse haben.

Und unterstützen Sie unsere Arbeit – kompensieren Sie Ihre Emissionen!

Einkaufen, um TheCompensators* zu unterstützen

Wir freuen uns, ankündigen zu dürfen, dass TheCompensators* rechtzeitig zur Adventszeit Mitglied von PlanetHelp geworden sind.

PlanetHelp ist eine Organisation, die dabei hilft, Spenden durch Online-Shopping einzusammeln. Mit anderen Worten: Sie können einen Beitrag zu unserer Arbeit machen, während Sie im Internet einkaufen.

Sie zahlen genau denselben Preis, den alle anderen Zahlen und wir erhalten einen bestimmten Prozentsatz des Kaufwertes vom Verkäufer.

Eine ganze Reihe von Onlineshops haben sich bereiterklärt, mit PlanetHelp zusammenzuarbeiten, also wird definitiv für jeden etwas dabei sein.

Also, denken Sie an uns während Sie Ihre Online-Weihnachtseinkäufe machen (und bei allen anderen Einkäufen natürlich auch). Es wird Sie keinen Cent kosten, aber uns wird es viel bedeuten.

Beginnen Sie jetzt mit dem Einkauf und kompensieren Sie dabei Emissionen!

Zu langsame Integration des europäischen Energiemarktes erschwert Klimaschutz

Ein aktuelle Studie (http://www.roadmap2050.eu/pp2030; auf Englisch) der European Climate Foundation über den europäischen Energiesektor zeigt, dass:

„Ein physisch und kommerziell integrierter europäischer Elektrizitätsmarkt mit höherer Vergleichbarkeit der nationalen rechtlichen Rahmenbedingungen und einem ausreichend restriktivem CO2-Regime bilden die Grundlage, um die bestehenden Treibhausgas-Reduktion auf erschwingliche, verlässliche und sichere Weise zu erreichen. Allerdings hinkt die Integration der Märkte nach und der aktuelle lineare ETS-Reduktionsfaktor von 1,74% muss an das Ziel einer 80%igen inländischen Treibhausgas-Reduktion bis 2050 angepasst werden.“

TheCompensators* sind auch der Ansicht, dass der ETS-Reduktionsfaktor angepasst werden muss. Anstatt darauf zu warten, dass die Politik dies tut, können Sie schön heute mit TheCompensators* Emissionen löschen!

Wie das geht, finden Sie hier heraus.

Schenken Sie gelöschte Emissionszertifikate!

Schenken Sie sinnvoll! Zertifikate von TheCompensators* zu WeihnachtenSie sind noch auf der Suche nach einem Weihnachtsgeschenk? Schenken Sie etwas Sinnvolles: Klimaschutz!

Im südafrikansichen Durban beraten die Nationen darüber, wie die Erderwärmung begrenzt und das Klima geschützt werden kann. Bislang scheinen die Chancen aber erneut schlecht zu stehen, dass die notwendigen Entscheidungen auch tatsächlich getroffen werden.

Sie aber haben die Chance, selbst aktiv zu werden und den Klimaschutz voranzubringen! Kompensieren Sie Ihre Emissionen, oder setzen Sie einfach ein Zeichen: Spenden Sie an TheCompensators*, damit wir dem Europäischen Emissionshandel Verschmutzungsrechte entziehen können. Dann sinkt die Menge an Emissionen, die die europäische Industrie in die Luft pusten darf.

Wenn Sie Emissionszertifikate verschenken wollen, schreiben Sie uns nach ihrer Spende eine kurze E-Mail an info_at_thecompensators.org. Zusätzlich zur Spendenbescheinigung erhalten Sie von uns dann ein Weihnachtszertifikat über die gelöschten Emissionen.

Kompensieren Sie jetzt!

Sie können auch ihre Weihnachtsgeschenke einkaufen, und dabei TheCompensators* unterstützen – ohne einen Pfennig mehr zu bezahlen. Das ist ganz einfach!

100 Tonnen CO2 gelöscht!

Wir haben es geschafft: TheCompensators* haben erneut Verschmutzungsrechte für 100 Tonnen CO2 gelöscht! Sie stehen der europäischen Industrie damit nicht mehr zur Verfügung. Lesen Sie die Bestätigung der erfolgreichen Löschung.

Wir danken allen Spendern und Mitgliedern für ihre Unterstützung und Hilfe.

Wenn Sie endlich auch einmal spenden oder es wieder tun wollen – kein Problem: Kompensieren Sie Ihre Emissionen jetzt auf der Stelle.

TheCompensators* sind nach Anti-AKW-Demonstration alles andere als geknickt

Hunderte von Origami-Kranichen mit Ihrer Hilfe gefaltet!

Laut Schätzungen haben bis zu 100.000 Menschen an der Berliner Anti-AKW-Demonstration teilgenommen und damit ein klares Signal ausgesendet, dass es in allen Teilen der deutschen Bevölkerung starke Empfindungen gegen Atomenergie und für die Entwicklung sauberer Technologien gibt.

Viele große und kleine Demonstraten haben uns an unserem Stand besucht, um uns dabei zu helfen, etwa 400 Origami-Kraniche zu falten und viele interessante Diskussionen zu halten. Also, obwohl wir unser Ziel, 1000 Kraniche zu falten, verfehlt haben, sind wir sehr zufrieden mit dem Verlauf des vergangenen Samstag, sowohl was die Stellungnahme gegen Atomkraft als auch unsere Unterstützung für das japanische Volk angeht.

Wir falten weiterhin Origami-Kraniche. Wenn Sie uns unterstützen wollen, falten auch Sie (mindestens) einen Kranich und senden Sie uns ein Foto davon! Wir veröffentlichen es auf unserer Internetseite. Wer eine Anleitung zum Kranich-Falten benötigt, wird übrigens hier fündig.

Nochmals vielen herzlichen Dank an alle, die uns am Samstag unterstützt haben!

1000 Kraniche gegen Atomkraft

Wir falten 1000 Origami-Kraniche – und knicken beim Thema Atomkraft nicht ein

Am Samstag, den 26. März 2011, unterstützen auch TheCompensators* die bundesweiten Proteste gegen Atomkraft und für echten Klimaschutz. Die Geschehnisse in Japan haben wieder einmal verdeutlicht, welche Gefahren die Nutzung von Atomenergie birgt und wie unkontrollierbar diese ist.

TheCompensators* sehen in der Atomkraft keine saubere Energie und keine Lösung im Kampf gegen den Klimawandel  – denn sie verzögert den Ausbau der erneuerbaren Energien. Diese aber sind notwendig, um das Klimawandel aufzuhalten. Dies ist auch das Ziel, für das TheCompensators* sich mit ihrem Engagement beim Emissionshandel einsetzen.

Mit unserer Aktion auf der Demonstration am Samstag sprechen wir zugleich dem japanischen Volk unser tiefstes Mitgefühl aus. Wir werden dafür einer japanischen Tradition folgen – die besagt, dass derjenige, der 1000 Origami-Kraniche faltet, einen Wunsch frei hat.

Unser Wunsch ist es, der Nutzung von Atomenergie ein Ende zu setzen, grüne Technologien zu fördern und den Klimawandel wirksam zu bekämpfen. Darum werden wir am Samstag mit unserem Stand bei der Abschluss-Kundgebung der Anti-Atom-Demo in der Straße des 17. Juni in Berlin vertreten sein. Wir werden dort versuchen, 1000 Emissionszertifikate zu Origami-Kranichen zu falten – und setzen dabei auf Ihre Hilfe!

Falls Sie nicht in Berlin sind, können Sie auch in anderen Städten in Deutschland an den Anti-Atom-Demonstrationen teilnehmen. Mehr Informationen finden Sie hier.

Wir freuen uns, Sie am Samstag zu sehen!

Schenken Sie gelöschte Emissionszertifikate!

Schenken Sie sinnvoll! Zertifikate von TheCompensators* zu WeihnachtenSie sind noch auf der Suche nach einem Weihnachtsgeschenk? Schenken Sie etwas Sinnvolles: Klimaschutz!

Im mexikanischen Cancún beraten die Nationen darüber, wie die Erderwärmung begrenzt und das Klima geschützt werden kann. Bislang scheinen die Chancen aber erneut schlecht zu stehen, dass die notwendigen Entscheidungen auch tatsächlich getroffen werden.

Sie aber haben die Chance, selbst aktiv zu werden und den Klimaschutz voranzubringen! Kompensieren Sie Ihre Emissionen, oder setzen Sie einfach ein Zeichen: Spenden Sie an TheCompensators*, damit wir dem Europäischen Emissionshandel Verschmutzungsrechte entziehen können und die Menge an Emissionen sinkt, die die europäische Industrie in die Luft pusten darf.

Wenn Sie Emissionszertifikate verschenken wollen, schreiben Sie uns nach ihrer Spende eine kurze E-Mail an info_at_thecompensators_punkt_org. Zusätzlich zur Spendenbescheinigung erhalten Sie von uns dann ein Weihnachtszertifikat über die gelöschten Emissionen.

Spenden Sie jetzt!

Zehn Tonnen CO2 vernichtet am 10.10.10

TheCompensators haben es angepackt – und geschafft! Zum internationalen Klimaaktionstag am 10.10.10 können wir zehn Tonnen Kohlenstoffdioxid (CO2) vernichten.

Gemeinsam mit anderen Initiativen wie den Klimapiraten waren TheCompensators* am Sonntag am Brandenburger Tor in Berlin vor Ort. Im Rahmen der großen Umstöpsel-Party haben wir dort Emissionszertifikate verkauft – und klimaneutralen Kuchen. Der Einsatz hat sich gelohnt: Mit den Einnahmen von rund 170 Euro werden wir in den kommenden Tagen Verschmutzungsrechte über zehn Tonnen CO2 stilllegen! Diese stehen im Europäischen Emissionshandelssystem (ETS) nun nicht mehr für die Industrie zur Verfügung.

Wir danken allen Spendern und den Organisatoren von 350.org und der 10:10-Kampagne für den erfolgreichen weltweiten Aktionstag!

TheCompensators* packen es an am 10.10.10

Am Sonntag, den 10.10.10., werden TheCompensators* am “Global Day of Doing” teilnehmen. Dieser weltweite Aktionstag wird gemeinsam von 350.org und der 10:10-Kampagne koordiniert. Wir freuen uns, dass die Berliner Aktion als Hauptevent für Europa auserkoren wurde und hoffen, dass daher viele Augen gen Berlin gerichtet sein werden.

Unter dem Motto “Berlin stöpselt um” werden unsere Partner von den Klimapiraten symbolisch Haushalte, Krankenhäuser und andere Stromnutzer von einem Energiepark aus fossilen und nuklearen Kraftwerken in einen grünen Energiepark umstöpseln. Besucher der Aktion haben die Gelegenheit, diesem Beispiel auch sofort selber zu folgen und ihren Stromanbieter wechseln. Alles, was dafür benötigt wird, ist die Nummer des Stromzählers.

TheCompensators* werden an ihrem Stand nicht nur Informationen zu ihrer Tätigkeit geben, sondern auch Emissionszertifikate verkaufen. Besucher, die eine kleine Stärkung benötigen, können bei uns ein Stück selbstgebackenen Kuchen erstehen – das Geld wird selbstverständlich sofort in den Kauf und die Vernichtung weiterer Verschmutzungsrechte investiert.

Also: Wenn Sie uns einmal persönlich kennenlernen oder herausfinden wollen, wie einfach es ist, einen konkreten Beitrag zur Reduzierung des CO2-Ausstoßes zu leisten, dann sollten die Veranstaltung am Sonntag auf keinen Fall verpassen!

Sie finden uns am 10.10.10 ab 11.00 Uhr am Pariser Platz vor dem Brandenburger Tor.

TheCompensators* unterschreiben Brief an EU-Präsidenten

TheCompensators* haben einen Brief an den EU Ratspräsidenten Herman Van Rompuy unterschrieben. Der Brief wurde von unseren Freunden bei Sandbag initiiert, einer britischen Organisation, die das öffentliche Bewusstsein über den Emissionshandel stärken möchte.

In dem Brief wird Van Rompuy dazu aufgefordert, den Ausstoß von Klimagasen in der gesamten EU um 30% zu reduzieren, wenn nicht sogar mehr. Dieses Ziel ist bereits zur Hälfte erreicht, was klar zeigt, dass eine solche Reduktion mehr als machbar ist. Zudem ist die EU in einer einmaligen Position, um durch das Setzen ehrgeiziger Ziele eine Vorbildrolle in der Welt einzunehmen. TheCompensators* unterstützen dieses Ziel voll und ganz.

Wenn Sie den Brief unterschreiben wollen, benutzen Sie bitte den folgenden Link.

Die Anti-Atom-Kette: Demonstriert gegen Kernenergie!

Der Konflikt um den Atomausstieg spitzt sich zu: In Kürze wird darüber entschieden, ob die Pannenreaktoren Krümmel und Brunsbüttel vor der Haustür Hamburgs wieder ans Netz gehen – oder für immer abgeschaltet bleiben. Nach der Landtagswahl in Nordrhein-Westfalen Anfang Mai gehen die Verhandlungen zwischen Regierung und Atomkonzernen über längere Laufzeiten für Atomreaktoren in die heiße Phase.

Somit stehen wir am energiepolitischen Scheideweg: Setzt Deutschland weiter auf Atomenergie – oder konsequent auf den Ausbau erneuerbarer Energien?

Es ist an der Zeit, ein spektakuläres Signal an Bundesregierung und Energiekonzerne zu richten: Auf Atomkraft setzen? Nicht mit uns! Mit zigtausenden Menschen wird ein breites Bündnis von Umweltschutzorganisationen und engagierten Menschen am 24. April 2010 eine große Aktions- und Menschenkette zwischen den Reaktoren Krümmel und Brunsbüttel bilden – zwei Tage vor dem Jahrestag der Reaktorkatastrophe von Tschernobyl (26. April 1986).

Informationen zu Anreise, Verlauf der Kette, aufrufenden Organisationen und mehr sind hier zu finden.

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